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2. Platz im Gesamtweltcup für Chiara Hölzl

„Es war eine wirklich schöne Saison, mit einem super Team, 6 Weltcupsiegen – einfach unglaublich.“

Eine sehr spannende Weltcupsaison musste aufgrund des Coronavirus leider sehr plötzlich bei der Raw Air Tour in Norwegen abgebrochen werden. Nichtsdestotrotz blickt Chiara Hölzl glücklich auf eine besondere Saison zurück.

6 Weltcupsiege, 12 Podiumsplätze, 1.155 Punkte und somit Platz 2 im Gesamtweltcup ist das beeindruckende Saisonresümee – GRATULIERE Chiara!

Herzliche Gratulation auch an eine unglaublich starke Maren Lundby, der Kampf um den Gesamtweltcup war richtig toller Sport!

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Gesamtweltcupsieg für Stefan Kraft

„Unglaublich, dass das wieder passiert ist. Das ist etwas ganz Großes, wenn man das wieder erreicht, schon zum zweiten Mal. Es ist doch immer wieder eine Arbeit von fast einem ganzen Jahr.“

Stefan Kraft holt nach 2017 zum zweiten Mal den Gesamtweltcupsieg! Gestern war es am Schanzentisch in Bischofshofen soweit und Stefan erhielt im kleinen Kreis seine zwei Kristallkugeln – neben dem Gesamtweltcup auch für den Sieg im Skiflugweltcup.

„So leicht wie es vielleicht von außen aus ausgesehen hat, die Saison hat doch sehr viel Energie gekostet. Der Herbst war sehr schwierig, da hat es springerisch nicht geklappt, da habe ich meine Bindung umgestellt. Das waren sehr schwierige Zeiten, aber der Patrick und ich und das ganze Trainerteam haben das ganz gut hinbekommen.erzählte er rückblickend.

Seitdem vor acht Jahren seine Karriere mit dem Weltcupdebut ebendort begonnen hatte, gewann der jetzt 26-Jährige 21 Weltcupspringen, holte 11 Medaillen bei Großereignissen, zweimal den Gesamt- und Skiflugweltcup und ist aktueller Weltrekordhalter im Skifliegen. In den vergangenen sechs Jahren holte der Pongauer in Summe am meisten Punkte im Gesamtweltcup und war dort in dieser Zeit nie schlechter als Sechster – eine unglaubliche Konstanz in einer sehr sensiblen Sportart.

Diese Konstanz erklärt sich Stefan Kraft so: „Man weiß, wie eng es im Skispringen ist und um in den Top 10 sein zu können, muss wirklich alles zusammenpassen, das ist ein sehr schmaler Grat. Dass das immer wieder funktioniert hat in den letzten Jahren, macht mich selbst unglaublich stolz. Viele Puzzleteile müssen da zusammenpassen, neben dem familiärem Umfeld, Trainer- und Betreuerteam ist vor allem Patrick sehr wichtig für mich. Er kennt mich in- und auswendig, hält mich in den notwendigen Situationen  am Boden und kann mir aber auch mal einen Tritt in den Hintern geben. Er kennt mich irrsinnig gut, hat sehr viel Fachwissen und wir haben unseren gemeinsamen Plan, den wir verfolgen. Deshalb klappt das schon seit vielen Jahren so gut“.

Stefan über das plötzliche Ende der Saison: „Es war zuerst schon überraschend, wie schnell es dann gegangen ist, aber mittlerweile sieht man, wie ernst die Lage ist. Wir sollten beachten, was die Regierung sagt und da kann man auf große Feierlichkeiten zur Kugel auch einmal verzichten.“ 

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Gold und Silber für Johannes Lamparter bei der Junioren-WM

Mit der Junioren-WM im deutschen Oberwiesenthal stand für den Nordischen Kombinierer Johannes Lamparter ein absolutes Highlight auf dem Programm.

Der Naturbursch aus Rum bei Innsbruck startete mit dem Einzelbewerb über 10 km in seine bereits dritte Juniorenweltmeisterschaft. Nach einem schwierigen, windigen Springen mit vielen Unterbrechungen lag der 18-Jährige auf Platz 5, zeigte in der Loipe dann eine Spitzenleistung und wurde am Ende mit der Silbermedaille belohnt. Beim Teambewerb (4x 5 km) holte der Johannes gemeinsam mit seinen Teamkollegen  nach  tollen  Sprüngen auf der Schanze und guten Laufleistungen in der Loipe eine ungefährdete Goldmedaille und krönte sich damit zum Teamweltmeister. Für den ehem. Tirolermeister im Gewichtheben bedeutet das schon seine 6. Medaille bei Juniorenweltmeisterschaften.

Johannes Lamparter: „Ich habe in dieser Saison immer u.a. mit dem Ziel Juniorenweltmeisterschaft vor Augen hart trainiert und ich wollte bestmöglich vorbereit nach Oberwiesenthal kommen. Das ist mir gelungen und ich bin überglücklich, dass ich zwei Medaillen gewinnen konnte. Die JWM war mit dem Heimweltcup in der Ramsau und dem Triple in Seefeld DAS Highlight in meiner Saison.“

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Doppelpodium für die JumpandReach Familie

­­Beim Weltcupskispringen im März 2018 wurden Stefan Kraft und Michael Hayböck zum letzten Mal gemeinsam vom Stadionsprecher bei der Siegerehrung angekündigt. Am vergangenen Wochenende war es nun im finnischen Lahti wieder soweit und die beiden Freunde standen wieder gemeinsam am Stockerl!

Nach seinem 21. Weltcupsieg am Vortag, durfte sich Stefan im zweiten Einzelbewerb gemeinsam mit seinem Zimmerkollegen Michi über die Plätze 2 und 3 freuen. Die letzte Zeit war für Michael Hayböck von vielen Auf und Abs geprägt, doch er arbeitete sich mit Durchhaltevermögen, Motivation und Spirit Schritt für Schritt in die Top 10 und nun auch aufs Stockerl. Das Ergebnis: beide JumpandReach Skispringer können gemeinsam vom Podium lachen und freuen sich gemeinsam über die tollen Leistungen. Obendrein gelang es Stefan Kraft, die Führung im Gesamtweltcup zu verteidigen.

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JumpandReach Familie feiert am Kulm Stefan Krafts ersten Heimsieg

Beim Heim-Skifliegen am Kulm lieferten die besten der Welt, darunter auch Stefan Kraft und Michael Hayböck, vor Tausenden österreichischen Fans und bei Traumwetter eine gewaltige Flugshow ab!

Schon Tag eins am Samstag gab allen Grund zur Freude: Stefan Kraft sicherte sich in einem Wimpernschlagfinale den dritten Platz und somit Podestplatz Nummer 10 (!) in dieser Saison. Zimmerkollege und Freund Michi Hayböck stellte seine „Fiegerqualitäten“ unter Beweis, kratzte nach zwei lässigen Flügen mit Platz 11 nur knapp an den Top 10 und bestätigte somit seine aufsteigende Formkurve.

­Am Sonntag sollte sich für Krafti dann ein Traum erfüllen… Nach einem spannenden 1. Durchgang führte der 26-Jährige Salzburger mit einem 230 m Flug und perfekter Landung knapp vor seinen ersten Verfolgern. Im 2. Durchgang folgte aufgrund des Windes der Abbruch. Somit stand Stefan Kraft als Sieger fest und feierte seinen ersten Weltcupsieg auf heimischem Boden! Es war der erste Heimsieg eines Österreichers nach Michael Hayböcks Triumpf 2015 in Bischofshofen.

Neben den unzähligen Fans, freuten sich auch die jungen Nordischen Kombinierer Christian Deuschl und Dominik Terzer mit ihren JumpandReach Kollegen Michi und Stefan – sie beide sammelten als Vorspringer erstmals „Flugerfahrung“.

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Chiara Hölzl auch in Hinzenbach nicht zu schlagen

Mit einem weiteren Doppelsieg vor heimischem Publikum und dem vierten Sieg in Folge am vergangen Wochenende in Hinzenbach (OÖ) darf die JumpandReach Sportlerin erneut ganz oben am Siegespodest stehen. Was auf den ersten Blick spielerisch leicht aussieht, ist aber nicht selbstverständlich. Seit der intensiven Zusammenarbeit mit ihrem systemischen Coach Patrick Murnig und der gemeinsamen Erarbeitung und Umsetzung der Konzepte geht es für Chiara stetig bergauf. Die konsequente Umsetzung und der Fokus, gepaart mit der nötigen Lockerheit und der Leidenschaft sind für die 22-Jährige im Moment der Schlüssel zum Erfolg.

Vor einer unglaublichen Kulisse und ihrem mitgereisten Fanclub zeigte Chiara auch beim Heim-Weltcup in Hinzenbach keine Nerven, lieferte erneut eine Weltklasse Performance ab und hielt dem Druck von außen bravourös stand. Das Tüpfelchen auch dem „i“ – die Führung im Gesamtweltcup konnte weiter ausgebaut werden.

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Das Nordic Combined Triple in Seefeld mit Johannes Lamparter und Dominik Terzer

Mit Johannes Lamparter und Dominik Terzer waren heuer gleich zwei junge Athleten der JumpandReach Familie am Start und können nun zufrieden auf ein lehrreiches Triple mit guten Leistungen zurückblicken. Traditionellerweise besteht das Nordic Combined Triple aus drei aufeinanderfolgenden Bewerben, wobei die Rückstände aus dem Vortag jeweils in das nächste Rennen mitgenommen werden.

Juniorenweltmeister Johannes Lamparter startete mit bereits zwei Top 15 Plätzen aus der heurigen Weltcupsaison in der Tasche in sein erstes Nordic Combined Triple. Der 18-Jährige konnte seine stetige positive Entwicklung bestätigen, zeigte gute Sprünge auf der Schanze und sehr engagierte Laufleistungen in der Loipe. Der junge Tiroler kombinierte sich am Finaltag am Sonntag bei Regenwetter auf den starken 21. Gesamtrang und somit in die Weltcuppunkteränge!

Dominik Terzer verbuchte mit dem Triple in Seefeld nach den Bewerben in Ramsau am Dachstein seinen zweiten Weltcupeinsatz in dieser Saison. Für den Absamer hieß es, bestmögliche Leistungen zu zeigen und sich von Tag zu Tag in den nächsten Bewerb weiterzukämpfen. Was ihm auch gelang! Dominik erreichte mit viel Kampfgeist und Motivation den Finaltag des Triples und holte bei seiner erstmaligen Teilnahme Platz 39.

Die JumpandReach Familie war natürlich an allen Tagen in der Olympiaregion Seefeld live dabei um unsere Athleten zu unterstützen und lautstark anzufeuern. Auch die Kinder der JumpandReach Nachwuchsförderung kids(e)motion ließen es sich nicht nehmen und mischten sich unter die heimischen Fans um die Stimmung noch einmal ordentlich anzuheizen. Es lässt sich nun zufrieden auf ein tolles Nordic Combined Triple in Seefeld zurückblicken, bei dem die JumpandReach Athleten bis zum Schluss mitgekämpft haben – weiter so, Jungs!

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Das war die 68. Vierschanzentournee mit Michl & Kraftl

Die diesjährige Vierschanzentournee schloss mit dem traditionellen Dreikönigsspringen in Bischofshofen ab und bescherte den Skisprungfans mit dem Polen Dawid Kubacki einen neuen Sieger. Für Michael Hayböck und Stefan Kraft ging somit eine spannende Wettkampfserie voller Herausforderungen zu Ende. Einmal mehr bleibt aber vor allem die geniale Stimmung und die gewaltige Unterstützung der Fans sowohl in Deutschland als auch bei den Heimspringen in Österreich in bleibender Erinnerung.

Stefan Kraft startete mit dem Qualifikationssieg in Oberstdorf stark in die Vierschanzentournee und verpasste tags darauf im Bewerb als 4. nur knapp das Podium, das Ryoyu Kobayashi (JPN) vor Karl Geiger (GER) und Dawid Kubacki (POL) anführte. Michael Hayböck, der in der bisherigen Saison noch nach Konstanz suchte, zeigte mit seinem zweitbesten Saisonergebnis auf und erkämpfte sich Platz 14.

Das Neujahrsspringen in Garmisch wurde erneut zur großen Herausforderung für das Doppelzimmer Kraft und Hayböck. Beide Jungs waren durch eine starke Verkühlung angeschlagen, zeigten aber eine kämpferische Leistung und solide Sprünge – was schlussendlich Platz 13 für Stefan und Platz 28. für Michi bedeutete. Den Sieg holte sich sensationell der erst 19-Jährige Marius Lindvik (NOR) mit seinem ersten Weltcupsieg überhaupt.

Auf der Bergiselschanze in Innsbruck sollte es vor heimischem Publikum aber schon wieder bergauf gehen. Stefan Kraft war wieder bei den Besten dabei, verpasste aber als 4. wie schon beim Auftaktspringen in Oberstdorf nur knapp das Stockerl. Während Jungster Marius Lindvik (NOR) in Innsbruck seinen zweiten Weltcupsieg feierte, zeigte Hayböck zeigte auf der Schanze, auf der er den Schanzenrekord hält, zwei engagierte Sprünge, bewies Konstanz und holte sich Rang 23.

Erst in Bischofshofen sollte sich der enge Kampf um die Gesamtwertung der Tournee entscheiden – die vier Athleten Kobayashi, Geiger, Kubacki und Lindvik kämpften noch um den Gesamtsieg. Einmal mehr holte sich Stefan Kraft an Tag 1 den Qualifikationssieg und auch Michael Hayböck startete nach guten Sprüngen voller Vorfreude in den letzten Bewerb der Vierschanzentournee. Die Athleten boten eine tolle Flugshow, bei der sich Michi mit zwei konstanten Sprüngen unter den Top 20 platzierte. Stefan Kraft war wieder im Spitzenfeld, musste sich aber erneut mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben. Schlussendlich holte sich Dawid Kubacki mit zweimal Tageshöchstweite den Tagessieg und den Gesamtsieg!

Stefan Kraft landete somit bei drei von vier Springen auf dem bitteren 4. Platz, zeigte aber damit, dass er mitten unter den Besten des Weltcups dabei ist! Michael Hayböck konnte sich im Laufe der Tournee wieder eine gute Konstanz erarbeiten, lieferte solide Ergebnisse und wird seinen Weg weiterhin mit Spirit und Herz weitergehen.

Auch die JumpandReach Familie war wie immer als großer Unterstützer von Michl & Kraftl bei der Tournee live dabei! Bei den Heimspringen in Innsbruck und Bischofshofen waren die Maskottchen „Fin“ und „Claw“ mitten drin statt nur dabei und sorgten für super Stimmung unter den zahlreichen Fans. Auch Skispringerin Chiara Hölzl ließ es sich nicht nehmen, ihren JumpandReach Kollegen in Bischofshofen zuzusehen und ordentlich die Daumen zu drücken!

Damit lässt sich nur noch sagen: Bye bye Tournee – wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

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Stefan Kraft und Michael Hayböck sind bereit für die 68. Vierschanzentournee

Die 68. Vierschanzentournee steht direkt vor der Tür. Mit der morgigen Qualifikation auf der Schattenbergschanze in Oberstdorf startet die Tournee in ihre nächste Auflage und die Athleten kämpfen schon in Oberstdorf um wichtige Meter und Punkte für die Gesamtwertung.

Auch heuer ist die Vierschanzentournee eines der großen Saisonhighlights und im Vorfeld sind die Vorzeichen wieder sehr spannend. In den bisherigen Bewerben gab es bereits fünf verschiedene Sieger, darunter auch einmal Stefan Kraft. Somit ist zu erwarten, dass im Rennen um den Gesamtsieg einige Athleten ein Wörtchen mitreden werden…

Die Zimmerkollegen und Freunde Stefan Kraft und Michael Hayböck sind bereits voller Vorfreude für die kommenden vier Stationen der Tournee. Es wird kein leichtes Unterfangen sein mit den Besten mitzuhalten, aber es geht darum, konstant weiterzuarbeiten und die positiven Emotionen aufzusaugen.

Die beiden Heimbewerbe in Innsbruck und Bischofshofen werden sicher wieder ein tolles Erlebnis werden, neben den heimischen Fans vor Ort werden auch die Maskottchen von Michi und Stefan – „Fin“ and „Claw“ – die Jungs anfeuern und gemeinsam mit der gesamten JumpandReach Familie fleißig Daumen drücken.

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­Johannes Lamparter bleibt 2019/20 Botschafter von JumpandReach

Wir freuen uns, Johannes Lamparter weiterhin auf einem Abschnitt seines Weges auch für alle sichtbar zu begleiten. Somit wird der junge Nordische Kombinierer auch in dieser Saison als JumpandReach Botschafter an den Start gehen. Mit seiner Persönlichkeit und seinem Engagement entspricht Johannes genau unserem Spirit und ist somit ein toller Botschafter für die  JumpandReach Familie!

Der 18-jährige Juniorenweltmeister  wird an diesem Wochenende beim Heimweltcup in der Ramsau in die Saison starten. Im letzten Jahr konnte Johannes eben dort, am Fuße des Dachsteins, bei seinem Weltcupdebut auch gleich seine ersten Weltcuppunkte holen. Auch heuer steht für den jungen Tiroler mit der Junioren-WM in Oberwiesenthal (D) Anfang März wieder ein tolles Highlight auf dem Programm.

Zum Saisonauftakt von Johannes gibt es hier noch ein exklusives Video-Portait.