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Saisonresumee Mario Seidl

Für den Nordischen Kombinierer Mario Seidl war die Saison 17/18 mit den ersten Olympischen Spielen natürlich eine sehr spezielle. Mit den Bewerben im deutschen Schonach nahm allerdings auch diese Olympische Saison ihr Ende.

Mario zeigte im heurigen Weltcupwinter durchwegs konstante Leistungen und war einige Mal in den Top 10, einmal auf dem vierten Platz und einmal im Einzel auf dem Podest zu finden.

Ein Podest allerdings, hätte sich der Salzburger wohl nicht schöner aussuchen können. Bei seinen ersten Olympischen Spielen im südkoreanischen Pyeongchang ging für Mario Seidl gleich ein Traum in Erfüllung.

Mario war gemeinsam mit Willi Denifl, Lukas Klapfer und Bernhard Gruber auf den hervorragenden 3. Platz gelaufen und holte somit die Olympische Bronzemedaille im Team.

Ein unglaublicher Moment für alle vier. Die Taktik, die Japaner in Schach zu halten, ging an diesem Tag genau auf und am Ende war es Schlussläufer Mario Seidl, der die Bronzene über die Ziellinie bringen durfte und dann von seinen Teamkollegen feierlich im Ziel empfangen wurde.

Ein Moment, den der junge Salzburger sicher nie wieder vergessen wird.

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Saisonresumee Michl & Kraftl

Mit dem traditionellen Bewerb in Planica fand eine weitere Saison für die Zimmerkollegen Michi Hayböck und Stefan Kraft ihr Ende. Es war keine „gewöhnliche“ Saison für die JumpandReach-Sportler, denn es war eine mit „Olympischen Vorzeichen“.

Stefan Kraft schloss beim Weltcupauftakt in Wisla gleich an seine alte Form an, gewann die Qualifikation und heimste im Einzel den starken dritten Platz ein. In weiterer Folge war Kraft immer wieder in Schlagdistanz zur Weltspitze, lediglich auf den ganz großen Bühnen war der Salzburger nicht von Erfolg und Glück gekrönt – bei der Vierschanzentournee hatte Krafti kurze Zeit sogar sein „Gefühl verloren“. In Oberstdorf bei der Skiflug-WM musste er sich mit einem starken aber undankbaren 4. Platz begnügen. Bei den Olympischen Winterspielen sammelte der 24-Jährige einiges an Erfahrung, aber mit einer Medaille wollte es dieses Mal nicht sein. Während der anschließenden Raw Air Tour in Norwegen war Krafti bei zehn Bewerben nie schlechter als Achter, drei Mal am Podest und insgesamt starker Vierter in der Gesamtwertung. Beim Saisonabschluss in Planica zeigte Stefan noch einmal seine Klasse, belegte die Spitzenplätze 2 und 3 und fand somit einen würdigen Abschluss einer äußerst konstanten Saison.

Stefan Kraft geht somit mit 8 Einzelpodesplätzen, einigen 4. Plätzen u.a. auch im Gesamtweltcup in die Pause und in die anschließende Sommervorbereitung.

Für Zimmerkollege Michael Hayböck hielt diese Saison das ein oder andere Schnippchen bereit, nichtsdestotrotz leistete Michi immer wieder sehr Großes. Die finale Vorbereitung begann für den Oberösterreicher gleich denkbar ungünstig. Beim Trainingslager auf Zypern überknöchelte Hayböck ein paar Wochen vor Weltcupbeginn, womit die Vorzeichen auf „schwierig“ standen. Der weitere Saisonverlauf kam einer Hochschaubahn gleich und Michi musste sehr viel leisten um wieder in die Spur zu kommen. Doch Hayböck zeigte in dieser Phase Außergewöhnliches und steigerte sich von Woche zu Woche. Pünktlichst zu den Olympischen Spielen war Michi gut in Form, konnte dort gute Sprünge zeigen, war einer Medaille nahe und landete am Ende auf dem starken 6. Rang – verzeichnete in Südkorea bei seinen zweiten Olympischen Spielen somit sein bestes Saisonergebnis.

Die anschließende Raw Air hielt mit dem schönsten Augenblick in dieser Saison wohl eine kleine Überraschung für Michi und Zimmerkollege Stefan Kraft bereit: Beim Bewerb in Olso stand Michi am Ende des Einzelbewerbes mit seinem Kumpel Stefan, der an diesem Tag zweiter wurde, am Podest. Ein unglaublicher Moment in einer herausfordernden Saison, in der Michi Hayböck hinter den Fassaden immer wieder Unglaubliches geleistet und sich Schritt für Schritt wieder weiterentwickelt hat.

Alles in allem war es eine sehr ereignisreiche Saison für die beiden Freund Michl & Kraftl. Eine Olympische Saison, die Sportler und auch deren systemischen Coach Patrick Murnig, einiges abverlangte und dennoch für die Zukunft und die persönliche Entwicklung eines jeden der Sportler viel an wertvollem Input geliefert hatte.

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Das war die Raw Air Tour 2018…

10 Wettkämpfe an 10 Tagen – 4 Qualifikation, 4 Einzel- und 2 Teambewerbe, 0 Ruhetage – das war die Raw Air Tour 2018 in Norwegen.

Die wohl „extremste Skisprung Tour der Welt“ hat auch heuer ihrem Namen alle Ehre gemacht und war für sämtlich Sportler ein richtiger Kraftakt spät in der Olympiasaison. Auch Michael Hayböck und Stefan Kraft reisten mit ganz unterschiedlichen Gefühlslagen zum Norwegischen Pendant der Vierschanzentournee.

Stefan Kraft kam mit vier Podestplätzen ins winterliche Norwegen. Die Erinnerungen an die letztjährige Raw Air Tour waren freilich sehr gut – konnte Kraft die Premiere der Raw Air im letzten Jahr ja gewinnen und gleichzeitig beim Teambewerb in Vikersund 2017 mit 253,5 Metern einen neuen Weltrekord springen. Die Vorzeichen waren in diesem Winter allerdings andere.

Nichts desto trotz konnte Krafti auch bei der diesjährigen Raw Air durchaus überzeugen, war bei allen 8 Einzelspringen nie schlechter als Achter und konnte mit zwei zweiten Plätzen in Oslo  und Trondheim ordentlich aufzeigen. Der Podestplatz in Oslo dürfte Stefan wohl noch ein wenig in Erinnerung bleiben – denn der 3. Platzierte an diesem Tag und somit gemeinsam mit Stefan am Podium war kein geringerer als sein sehr guter Freund und Zimmerkollege Michi Hayböck.

Apropos Hayböck: Michi kam in Pyeongchang immer besser in Fahrt und konnte sich mit einem immer besser werdenden Gefühl stätig steigern. Pünktlich zu Olympia fand Hayböck zu seinen besten Sprüngen und trat am Ende mit seinem bis dato besten Einzel-Saisonergebnis (Platz 6) die Heimreise aus Südkorea an. Für Michael Hayböck war die anschließende Raw Air Tour eine Art Spiegelbild der bisherigen Saison. Tag 1 startet für Michi mit Platz 33 in der Qualifikation von Oslo. Zwei Tage später stand der Oberösterreicher gemeinsam mit Zimmerbuddy Stefan Kraft fast schon „sensationell“ am Podest.  Es waren einmal mehr wichtige und sehr wertvolle Erfahrungen und Emotionen, die dieses Jahr bei traumhaften Skisprung-Bedingungen in Skandinavien gewonnen werden konnten.

Unterm Strich bleibt eine Raw Air, die von einem Kamil Stoch dominiert wurde und die einmal mehr die Norges in bestechender Form präsentierte. Für die beiden Freunde und Kollegen Michl & Kraftl hielt die Tour speziell an Tag 3 beim Einzelwettkampf in Oslo mit einem gemeinsamen Podest eine kleine Überraschung und tolle Emotionen bereit.

Nach 1,2 Tagen Pause reisen Hayböck und Kraft zum Abschluss-Skifliegen nach Planica, wo bereits am Donnerstag die Qualifikation stattfinden wird.

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Weltcupdebuts der Young Talents Dominik und Christian

Der Weg an die sportliche Weltspitze ist in sämtlichen Sportarten gespickt mit einigen  Herausforderungen, Lernprozessen und einer Notwendigkeit an viel Geduld. Die beiden „Young Talents“ in der JumpandReach-Family, Dominik Terzer und Christian Deuschl, haben sich in der heurigen Saison mit viel Arbeit und Fleiß, Schritt für Schritt herangetastet an das Weltcupdebut in der Nordischen Kombination.

Der junge Absamer, Dominik Terzer, hat in dieser Saison einiges richtig gemacht. Kurz vor der Junioren-Weltmeisterschaft im schweizerischen Kandersteg, feierte der Tiroler im Continental Cup in Rena/NOR seinen ersten Sieg und war somit Fixstarter für die Junioren-WM. Dominik nutzte seine Chance und kam am Ende mit einer Goldenen im Team und einer Silbernen im Einzel nach Hause.

Bald darauf durfte er im finnischen Lahti im Weltcup debütieren. Mit weiteren Weltcupstarts in Oslo, Trondheim und Klingenthal konnte der junge Nordische Kombinierer weitere tolle Impressionen mitnehmen und holte mit einem 25. Platz sogar schon seine ersten Weltcuppunkte.

Dem jungen Ischgler, Christian Deuschl, wird diese Saison ebenfalls noch ein Weilchen in Erinnerung bleiben. Christian konnte sich bereits im Sommer bei den alljährlichen Sommer Grand Prix’s in Tschagguns, Oberstdorf und Planica mit den Besten messen und den Großen dieses Sports ein wenig auf die Beine schauen.

Was dann Mitte Dezember folgte, hätte sich Christian wohl selber nicht passender vorstellen können: Weltcupdebut und das auch noch beim Heim-Weltcup in der Ramsau am Dachstein. Angefeuert von zahlreichen Zuschauern konnte Christian in toller Atmosphäre seine ersten Weltcupsprünge und ersten Weltcup-Kilometer auf der Loipe absolvieren. Der Zuspruch, die Begeisterung und das Faninteresse waren natürlich auch bei den kleinen Fans ganz groß und so wurde Christian nach dem Rennen bereits von zahlreichen Kindern und Fans empfangen und einige Unterschriften fanden Platz auf den Shirts, Mützen und Schals der Kinder.

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Mario, deine Gedanken zu Pyeongchang 2018?

„Es waren meine ersten Olympischen Spiele und alleine mit dem Dabeisein ist ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Dass ich dann auf der Normalschanze nicht dabei war bzw. auf der Großschanze nicht meine eigentliche Sprungleistung abrufen konnte, schmerzt dann natürlich trotzdem, weil man bei Olympia selbstverständlich seine beste Leistung zeigen will. Mit meinen Teamkollegen aber dann gemeinsam eine Medaille zu holen, ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl und das auch noch als Schlussläufer – Gänsehaut pur. Genial das mit den Jungs erreicht zu haben, dafür trainiert man als Sportler. Dafür Danke an alle im Team!! Ich nehme aber so viel mehr von diesen Spielen mit, als die Bronzemedaille. Erfahrungen, Eindrücke, Erlebnisse, die mich nicht nur sportlich, sondern auch persönlich bereichert haben. Und darum geht es glaube ich genauso, wie um das Edelmetall.“

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Stefan, deine Gedanken zu Pyeongchang 2018?

Stefan Kraft: „Ich habe bei diesen Olympischen Spielen sicher sehr viel gelernt. Dass ich geduldig bleiben und geduldig weiterarbeiten muss – es kann nicht immer einfach gehen. Sicher habe ich mir meine ersten Olympischen Spiele anders vorgestellt und natürlich wollte ich mit einem coolen Sprung zumindest noch einen schönen Abschluss machen, aber es geht im Moment leider nicht. Momentan reicht es nicht für ganz vorne. Ich werde es weiter und wieder probieren, aber vor allem werde ich aus dieser Situation sehr viel mitnehmen und viel lernen. Es wird sicher auch wieder bergauf gehen und für meine nächsten Olympischen Spiele habe ich bestimmt viele wertvolle Erfahrungen gesammelt. Ich habe bei diesen Spielen auch viele Gänsehaut Momente gehabt, allerdings durch andere Sportler und ich nehme einiges von diesen Emotionen und von diesem Flair mit. Die Skisprung-Medaillen sind auf jeden Fall an die besten Sportler gegangen, in den Einzelbewerben, wie im Team. In der verbleibenden Saison möchte ich versuchen mich wieder vorne festzubeißen und zu kämpfen – das ist das große Ziel. Wenn ich das jetzt noch einmal schaffe, wäre das ein guter Schritt in die richtige Richtung und ich könnte trotz alledem ein wenig zufriedener mit mir sein.“

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Michi, deine Gedanken zu Pyeongchang 2018!?

Michael Hayböck: „Zunächst freue ich mich, dass ich genau bei den Olympischen Spielen wieder in die Spur gefunden habe. Natürlich war ich auf der Großschanze im ersten Moment nach dem Sprung sehr enttäuscht, dass es nach der guten Ausgangsposition nicht für eine Medaille gereicht hat. Und auch der vierte Platz im Teamspringen tut natürlich sehr weh, das steht außer Diskussion. Man muss aber auch ehrlich sein, dass eine Medaille eine Überraschung gewesen wäre. Ich bin aber nichtsdestotrotz alles andere als unzufrieden. Ich habe mit Platz 6 auf der Großschanze mein bestes Saisonergebnis erreicht und daran werde ich mich jetzt festhalten. Mir ist natürlich bewusst, dass  bei Olympia nur die Plätze eins bis drei zählen, aber aufgrund meiner Formkurve in dieser Saison, kann ich mit meiner Leistung zufrieden sein. Ich habe zu den besten Sprüngen zurückgefunden und bin wieder voll konkurrenzfähig. Ich gehe auch nicht zuletzt deshalb frohen Mutes in das letzte Saisondrittel. Wenn jetzt weiterhin alles so zusammenpasst, dann ist durchaus noch das ein oder andere gute Ergebnis möglich – da geht noch was. Das ist auch mein erklärtes Ziel, dass ich die Olympiaform mitnehme und die restliche Saison über gute Sprünge zeige.“

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Stefan Kraft, Michael Hayböck und Mario Seidl bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang

Mit Stefan Kraft, Michael Hayböck und Mario Seidl sind bei den diesjährigen Olympischen Spielen gleich drei Athleten der JumpandReach Family auf der größten sportlichen Bühne der Welt mit dabei.

Im südkoreanischen Pyeongchang kämpfen Kraft, Hayböck, Seidl & Co. um das wohl wertvollste Edelmetall im Leben eines Sportlers. Insgesamt sechs Medaillenentscheidungen warten auf die drei Athleten.

Für Stefan Kraft und Michael Hayböck geht es am kommenden Samstag erstmals um Medaillen bei diesen Olympischen Spielen. Für Stefan Kraft sind es die ersten Spiele, Freund und Zimmerkollege Michael Hayböck ist nach Sochi bereits zum zweiten Mal in den österreichischen Farben auf Medaillenjagd unterwegs. Für die beiden guten Freunde geht es sportlich mit der Medaillenentscheidung auf der Großschanzen am kommenden Samstag in einer Woche weiter.

Der Salzburger Kombinierer Mario Seidl ist ebenfalls zum ersten Mal auf Medaillenfang bei Olympia und startet sein Abenteuer Olympia mit dem Bewerb auf der Normalschanze und anschließendem Lauf über 10 km am 14. Februar.

Die Favoriten sind bei diesen Olympischen Spielen mit Sicherheit andere, allerdings werden Kraft & Co. um alles kämpfen, soviel steht fest.

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Dominik Terzer holt 2 Medaillen bei der Junioren – WM in Kandersteg

Diese Junioren-WM wird der der 18-jährige Dominik Terzer wohl nicht so schnell vergessen. Ursprünglich war kein Start für den jungen Nordischen Kombinierer bei der Weltmeisterschaft der Junioren vorgesehen. Terzer machte allerdings mit seinem Premierensieg beim Continental Cup in Rena mehr als von sich reden und löste somit das Ticket für die Weltmeisterschaft in Kandersteg.

Im schweizerischen Berner Oberland konnte Terzer seine gute Form halten und war hoch motiviert, um Medaillen mitzukämpfen. Im ersten Einzel gelang das noch nicht ganz, doch mit dem Team sollte es dann gelingen. Am Ende strahlte Dominik mit seinen Kollegen Johannes Lamparter, Florian Dagn und Mika Vermeulen gemeinsam mit ihrer Goldenen um die Wette und durften sich somit Junioren-Teamweltmeister nennen.

Für den Absamer Dominik Terzer hielt die WM allerdings noch ein weiteres Edelmetall bereit. Terzer legte im zweiten Einzelwettkampf bereits am Vormittag mit einem sehr guten Sprung den Grundstein für eine weitere Topplatzierung.

Dominik zeigte auf der Loipe ebenfalls ein beherztes Rennen und musste sich am Ende nach Zielsprint um gerade einmal 4,9 Sekunden dem Slowenen Vid Vrhovnik geschlagen geben und war somit Gewinner der Silbermedaille.

Eine Goldene mit dem Team und eine Silberne im Einzel – eine Ausbeute, die sich sehen lassen kann für den Nordischen Kombinierer, Dominik Terzer.

Mario Seefeld

„Ich freue mich schon sehr auf das heimische Publikum!“ – Mario Seidl ist bereit für den Heimweltcup in Seefeld.

Der 25-jährige Salzburger Mario Seidl ist bereit für den Heimweltcup in Seefeld. Die Vorfreude beim bereits schon prestigeträchtigen „Nordic Combined Triple“ zu starten und „daheim“ vor eigenem Publikum einen Weltcup zu bestreiten ist groß. In Seefeld erwarten Seidl & Co. neben einer neuen Loipenführung und vielen Fans auch eine starke Konkurrenz und eine einmalige Atmosphäre.

Die Besonderheit und zugleich auch die große Herausforderung für die Sportler beim „Nordic Combined Triple“ in Seefeld sind klar die drei Bewerben an drei aufeinanderfolgenden Tagen. Am Tag 1 wartet ein Sprungdurchgang und anschließend ein 5 km Lauf auf der neuen Loipe in Seefeld auf Mario Seidl & Co. Tag 2 startete ebenfalls mit einem Sprungdurchgang und einem anschließenden Lauf über 10 km.  Am dritten und entscheidenden Tag wartet auf die Athleten ein Sprunglauf und anschließend 15 harte Kilometer auf der Loipe. Eine weitere Besonderheit: Den Rückstand bzw. Vorsprung eines jeden einzelnen Tages nehmen die Kombinierer als Ausgangsposition mit in den nächsten Bewerbstag.

Für Seidl gilt es die Extramotivation vor heimischem Publikum versuchen mitzunehmen, konstantere Sprünge zu zeigen und sich Schritt für Schritt wieder an seine Form heranzutasten.


Mario Seidl:
„Ich freue mich schon sehr auf das heimische Publikum in Seefeld. Wenn einen rot-weiß-rote Fahnen empfangen, Freunde, Familie und Bekannte einem zujubeln, dann ist das immer wieder eine extra Motivation und der extra Schub an Power, den ich momentan auch wirklich gut gebrauchen kann. In den letzten Bewerben habe ich oft nicht das zeigen können, was ich kann. Dorthin gehend möchte ich jetzt wieder einen weiteren Schritt machen. Ich möchte mit meinen Ergebnissen persönlich wieder zufrieden sein und wieder konstantere Leistungen zeigen.  Ich werde jetzt vor heimischen Publikum alles geben und versuchen mit dieser Motivation wieder meine Leistungen abzurufen und mich so Stück für Stück heranzuarbeiten!“