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8 Medaillen für die JumpandReach family

Eine wahrhaft unglaubliche Nordische WM geht für die JumpandReach Familie zu Ende! Nach einer bisherigen Wintersaison mit teilweise sehr schwierigen, fast aussichtslosen Situationen und herausfordernden Voraussetzungen für Stefan Kraft, Chiara Hölzl und Michael Hayböck reisten sie gemeinsam mit Johannes Lamparter, der im Weltcup erste tolle Ergebnisse feiern durfte, jeweils mit klaren individuellen Konzepten und viel Vorfreude nach Oberstdorf. Um zwei Wochen später mit unfassbaren 8 Medaillen im Gepäck – davon 4 Goldmedaillen – wieder den Heimweg anzutreten. Ein Blick auf den Medaillenspiegel der Nordischen WM spricht eine klare Sprache: Österreich belegt hinter Norwegen Platz zwei. Die JumpandReach family war in Oberstdorf bei jeder einzelnen Medaille für Österreich beteiligt!

Stefan Kraft wird zum dritten Mal Einzelweltmeister und hat somit bei vier Weltmeisterschaften in Folge mindestens eine Einzelmedaille geholt, hält nun bei insgesamt 12 WM-Medaillen und ist – was die Einzelmedaillen betrifft – inmitten der fünf erfolgreichsten WM-Teilnehmer im Skispringen aller Zeiten! Im Gesamten gewinnt der Salzburger so mit Gold im Einzel, Silber im Team und Bronze im Mixed Team einen gesamten Medaillensatz.

Johannes Lamparter kombiniert sich in beeindruckender Manier zum Doppelweltmeister, holt sowohl im Einzel als auch im Team Sprint (mit Lukas Greiderer) die Goldmedaille und ist damit der erst zweite österreichische Weltmeister in der Kombination und der zweitjüngste Weltmeister der Kombi-Geschichte! Zusätzlich zu diesen zwei Goldenen gab es im Teambewerb die Bronzemedaille für Johannes und seine österreichischen Teamkollegen.

Chiara Hölzl wird in Oberstdorf Teamweltmeisterin, gewinnt so ihre erste WM Goldmedaille und holt damit nach Val die Fiemme 2013 – als damals 15-Jährige – und Seefeld 2019, ihre bereits dritte WM Medaille.

Michael Hayböck gewinnt Bronze im Mixed Team Bewerb und hat damit gemeinsam mit seinem Freund Stefan Kraft seit Falun 2015 bei jeder Nordischen WM mindestens eine Medaille geholt. Mit seiner bereits fünften Teammedaille bei Weltmeisterschaften und einer Olympia Silbermedaille ist Michi schon seit jeher eine sicher Bank für das Team Österreich. ­

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Gold für Johannes Lamparter bei seiner letzten Junioren WM

Johannes Lamparter ist abermals Junioren Weltmeister in der Nordischen Kombination! Mit dem Gewinn der Gold-Medaille ist für Johannes Lamparter wohl eines der größten Ziele in dieser Saison erreicht. Der junge Tiroler holt beim Einzelbewerb der JWM im finnischen Lahti seine insgesamt 7. (!) Medaille bei Nordischen Juniorenweltmeisterschaften. Nach Gold mit dem Team 2018 in Kandersteg, Gold und Silber im Einzel, sowie Bronze mit dem Team 2019 in Lahti, Gold im Team und Silber im Einzel 2020 in Oberwiesenthal erweitert der 19-Jährige seine Medaillensammlung um eine weitere Gold-Medaille.
Den Grundstein für diese Gold-Medaille legte Johannes bereits auf der Schanze. Mit einem Sprung auf 95 Meter ging Johannes als Führender nach dem Springen auf die Loipe. Am Ende konnte der „Naturbursche“ aus Tirol gut 49 Sekunden Vorsprung auf Matteo Baud (FRA) und knapp 56 Sekunden auf Stefan Rettenegger (AUT) ins Ziel bringen und am Ende nach einem „Start-Ziel-Sieg“ über den Titel „Juniorenweltmeister 2021“ jubeln.

Johannes Lamparter: „Diese Goldene bedeutet mir sehr sehr viel und hat einen enormen Stellenwert. Ich habe immer wieder betont, wie wichtig mir diese Junioren Weltmeisterschaft ist. Ich wollte bei meiner „letzten“ JWM noch einmal richtig Gas geben und das Ganze auch genießen. Dass es dann am Ende für Gold reicht, ist ein Traum und ich bin mega happy. Dieser letzte Bewerb bei einer Junioren WM ist für mich schon irgendwie auch eine Art „Abschluss“ meiner Wettkampfzeit als Jugendlicher bzw. bei den Junioren. Es war eine richtig coole Zeit, ich habe das sehr genossen und ich freue mich jetzt schon auf alles, was noch kommt.“

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Chiara Hölzl – Aufwärtstrend beim Heimweltcup in Hinzenbach

Am vergangen Wochenende durften die Skisprungdamen im oberösterreichischen Hinzenbach gleich drei Mal ihr Können unter Beweis stellen und sich von Freitag bis Sonntag in der Energie-AG-Skisprungarena messen. Für Chiara Hölzl war der Weg vom Heimweltcup in der Ramsau bis zum Heimweltcup in Hinzenbach ein sehr wichtiger, prägender aber auch kein Einfacher. Das Gefühl und den Rhythmus in Ramsau ein wenig verloren, war Chiara in Hinzenbach wieder mit mehr Gaudi und klarem Kopf bei der Sache.

Sowohl körperlich als auch geistig in einer frischen, fokussierten und guten Verfassung ging es für Chiara auf die Schanze in Hinzenbach. Bei fast schon frühlingshaften Temperaturen startete Chiara mit einem 13. Platz in dieses „Hinzenbach-Triple“. Es war noch nicht die gewünschte Leichtigkeit bei Chiara, aber einzelne Sprünge stimmten die Salzburgerin positiv. Was folgte waren die Plätze 24 und 9 an den darauffolgenden Wettkampftagen. Das Beste kam also auch bei Chiara Hölzl zum Schluss und so reist sie mit einem Top 10 Platz zum Abschluss nach einer kurzen Weltcuppause weiter zum Weltcup ins rumänische Rasnov.

Zurückblickend kann Chiara von diesem Wochenende wieder einige Erkenntnisse, den einen oder anderen coolen Sprung und hoffentlich ein wenig Schwung mitnehmen nach Rumänien und anschließend zur Nordischen Ski Weltmeisterschaft im benachbarten Oberstdorf.

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Johannes Lamparter und Christian Deuschl beim Nordic Combined Triple 2021 in Seefeld

Mit Johannes Lamparter und Christian Deuschl waren heuer gleich zwei junge Athleten der JumpandReach family beim Nordic Combined Triple in Seefeld mittendrin statt nur dabei. Sowohl Johannes und auch Christian konnten bei diesem Nordic Combined Triple überzeugen und wieder einiges mitnehmen auf ihrem zukünftigen Weg. Dieses besondere Format – drei Bewerbe an drei aufeinanderfolgenden Tagen, an denen jeweils der Rückstand des Vortages mitgenommen wird – stellt für die Nordischen Kombinierer jedes Jahr ein Highlight im Weltcupkalender dar. Neben einer Riege an toller sportlicher Leistungen, konnte vor allem der norwegische Ausnahme-Kombinierer Jarl Magnus Riiber eine aussergewöhnliche Serie krönen, an allen drei Tagen gewinnen und somit auch die Triple Gesamtwertung in souveräner Manier für sich entscheiden.
Der 19-jährige Rumer Johannes Lamparter, konnte bei seinem Heimrennen gleich fulminant starten und bot sowohl auf der Schanze als auch auf der Loipe eine Bombenleistung und legte einmal mehr eine Talentprobe ab. Johannes fand sich dabei an allen drei Tagen, nach sehr coolen Leistungen auf der Schanze, auf der Loipe jeweils im „deutschen Schnellzug“ mit Kollegen Frenzel, Geiger, Riessle wieder. Johannes war an diesen Tagen sowohl körperlich, als auch taktisch sehr gut aufgestellt und lieferte sich spannende Duelle mit Frenzel & Co. die dann auch zu Gunsten des jungen Tirolers ausgingen. Abschließend durfte Johannes – der an diesem Wettkampfwochenende erstmals mit Red Bull als Kopfsponsor „wettkämpfte“ – mit den Plätzen 6, 7 und 6 mehr als zufrieden sein.

Johannes Lamparter: Ich habe es weiterhin geschafft, konstante Leistungen abzurufen, meinem Konzept und Plan nachzugehen und das ist für mich ein sehr cooler Schritt. Gute Platzierungen sind das eine, meine Entwicklung das Andere. Ich habe an diesem Wochenende wieder einiges mitnehmen können und darauf versuche ich wieder aufzubauen. Und natürlich ist das, was ein Riiber hier in Seefeld wieder gezeigt hat, ganz großer Sport. Er hat im Moment einfach diese Leichtigkeit und diese wichtige Selbstverständlichkeit in gewissen Dingen. Die Fans haben uns heuer natürlich gefehlt, das ist ganz klar. Normalerweise hätte sich sicher eine kleine Fanabordnung aus meiner Heimat Rum auf dem Weg nach Seefeld gemacht, um mich anzufeuern – allen voran Mama und Papa.“

Neben Johannes durfte in diesem Jahr auch Christian Deuschl in seinem „Wohnzimmer“ inmitten der Weltelite um Meter auf der Schanze und Sekunden auf der Loipe kämpfen. Der Wahl-Seefelder konnte in der jüngsten Vergangenheit immer wieder mit einer immensen Stärke auf der Schanze punkten und seine „Fliegerqualitäten“ unter Beweis stellen. So war es auch in Seefeld wenig überraschend und zugleich beeindruckend, was Christian auf der Schanze bot. Der 23-Jährige konnte auch bei schwierigsten Bedingungen in der WM Arena in Seefeld abliefern und war in den Sprungdurchgängen nur schwer bis gar nicht zu schlagen. Auf der Loipe hingegen, musste Christian immer wieder harte Kämpfe auf sich nehmen um dran zu bleiben und tagsdarauf beim Triple wieder dabei zu sein. Christian hatte erst relativ spät mit dem Langlaufen begonnen, zeigte aber dennoch beherzte Langlaufleistungen und durfte so konnte sich so für zwei der drei Wettkampftage beim NCT erfolgreich qualifizieren und wieder viel Erfahrung für alles Kommende sammeln.

Christian Deuschl: „Daheim einen Wettkampf zu bestreiten, ist immer etwas sehr Besonderes. Ich war sehr happy, dass ich überhaupt beim Triple dabei sein und mich beweisen konnte. Die Fans haben natürlich schon gefehlt, aber wir können froh sein, dass wir Wettkämpfe haben können. Grundsätzlich bin ich mit meiner Leistung in Seefeld sehr zufrieden, vor allem was das Springen anbelangt. Es sind mir wieder ein paar richtig coole Sprünge gelungen und das hat sich schon richtig cool angefühlt. Auf der Loipe habe ich schon wieder hart kämpfen müssen aber ich bin happy, dass ich an zwei der drei Wettkampftage dabei sein konnte. Darauf kann ich auf jeden Fall aufbauen.“

 

 

INNSBRUCK,AUSTRIA,02.JAN.21 - NORDIC SKIING, SKI JUMPING - FIS World Cup, Four Hills Tournament, large hill, qualification. Image shows Stefan Kraft (AUT) and Michael Hayboeck (AUT). Photo: GEPA pictures/ Patrick Steiner

Eine einzigartige, 69. Vierschanzentournee ist in den Büchern…

Es war ohne Zweifel eine einzigartige und ganz spezielle Vierschanzentournee bei dessen 69. Auflage. Zum einen stellte der Corona Virus dieses Skisprungspektakel vor eine harte Probe und zum anderen machten individuelle Vorzeichen für Michi Hayböck und Stefan Kraft die Tournee zu einer besonders schwierigen Aufgabe – die natürlich und leider Gottes auch ohne die treuen Fans ausgetragen werden musste.

Oberstdorf
Für Krafti war die Qualifikation in Oberstdorf nach dem Auslassen der Tourneegeneralprobe in Engelberg eine Art „Welcome back“ Springen. Auf der Schattenbergschanze im Allgäu ging es für Stefan Kraft um das Wiederfinden eines gewissen Wettkampfrhythmus und dem Aufbauen und Halten einer gewissen Spannung im Wettkampf.
Für Michael Hayböck war nach vielen konstanten Sprüngen die Vorfreude auf das Tourneespektakel groß und auch beim „Hai“ stand das Gewinnen an Konstanz im Mittelpunkt des Vorhabens.

In der Qualifikation gelangen „Michl und Kraftl“ bereits konstante Sprünge und am Ende durften die beiden mit den Plätzen 11 und 16 durchaus zufrieden sein. Tags darauf, beim ersten Hauptbewerb dieser Tournee, gab es im Doppelzimmer Hayböck / Kraft ein weinendes und ein lachendes Auge. Stefan konnte mit richtig coolen Sprüngen und Platz 6 am Ende jubeln, für Buddy und Zimmerkollege Michi war nach Platz 48 abhacken angesagt.

Garmisch
… ist immer so eine Sache bei der Tournee 😉 Nein, Spaß bei Seite. Michi und Stefan hatten in den letzten Jahren immer wieder ihre liebe Not mit der Olympiaschanze. Nichts destotrotz waren die beiden motiviert bis in die Haarspitzen. Mit vielversprechenden Platzierungen in der Qualifikation (4 und 12) beschlossen Krafti und Michi das alte Jahr und blickten gespannt auf das Neujahrsspringen in Garmisch. Eine gewisse Ernüchterung ließ dort dann leider nicht lange auf sich warten. Mit den Plätzen 28 und 34 war Garmisch leider einmal mehr ein „schwieriger Boden“ und keine Reise wert. So lautete die Devise „schnell alle Koffer packen und auf nach Österreich, zum legendären…

Bergisel.
In Innsbruck angekommen, war die Freude bei rot-weiß-rot eine große. Immerhin sind die österreichischen Stationen für jeden österreichischen Athleten immer wieder etwas sehr Besonderes. Wenn auch der Sprung in die menschenleere Tribüne am Bergisel (bitte) nicht zur Gewohnheit werden sollte. Michi und Stefan absolvierten mit den Plätzen 15 und 6 eine souveräne Qualifikation – eine Qualifikation, die Lust auf mehr machte. Tags darauf zeigten Michl und Kraftl eine coole Flugshow am Bergisel und belohnten sich am Ende mit den Top Platzierungen 8 und 9. Mit zwei Top Ten Ergebnissen und viel gutem Gefühl im Gepäck reiste man aus Innsbruck ab zum Grande Finale der Tournee, dem „Finale dahoam“, in Bischofshofen.

Bischofshofen
Die Paul – Außerleitner – Schanze  – eine der Lieblingsschanzen von Michi und Krafti  – war einmal mehr Austragungsort des Finales der Tournee. Ein Finale, das gleich nach und bereits bei der Qualifikation eine Flugshow der Extraklasse versprach. Traumhafte Bedingungen und traumhafte Platzierungen für Michi und Stefan in der Quali -> mit den Plätzen 4 und 7 gings ins Quartier und die Vorfreude auf den letzten Hauptbewerb und das Tourneefinale war mehr als groß.
Die Vorfreude sollte sich am nächsten Tag in Emotion und Freude über das Geschaffte ummünzen und Michi und Stefan waren an diesem Tag, bei diesem Flugspektakel, mittendrin statt nur dabei. Beide zeigten grandiose Sprünge und am Ende flog Stefan mit Platz 4 hauchdünn am Podest vorbei und Michi krönte mit Platz 6 coole und konstante Leistungen in Innsbruck und Bischofshofen.

Am Ende dieser 69. Vierschanzentournee stehen Auf und Abs für Michi und Stefan, coole Sprünge, schwierige Herausforderungen und mit einem Kamil Stoch ein mehr als verdienter Sieger. Der Pole hat dieser 69. Tournee mit viel viel Routine und Klasse seinen ganz persönlichen Stempel aufgedrückt und „König Kamil“ darf mittlerweile drei goldene Adler sein Eigen nennen.

Mit diesem sprichwörtlichen „Aufwind“ geht es jetzt für Michi und Stefan weiter in der Saison und weiter auf den Skisprungschanzen dieser Welt. Einer ganz besonderen, einmaligen und einzigartigen Tournee fehlte es in diesem Jahr nicht an Mythos und schon gar nicht an Spektakel und Top Leistungen. Was fehlte, waren einzig die tausenden tobenden Fans, die jedes Stadion auf ihre Art und Weise in einen Hexenkessel verwandeln und nicht zuletzt bei den Athleten für besondere Gänsehautmomente sorgen.

Die Vorfreude ist demnach riesig, auf eine kommende Tournee mit ihren Fans, Farben, Glanzleistungen und Ikonen des Skisprungsports.

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Michl & Kraftl starten in die 69. Vierschanzentournee

Mit der heutigen Qualifikation auf der legendären Schattenbergschanze in Oberstdorf startet die Tournee in ihre 69. Auflage. Eine Auflage, die es so in der Tourneegeschichte noch nicht gegeben hat und sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Corona hat auch die Tournee fest im Griff – immerhin finden auch heuer alle Springen ohne Zuschauer statt. Nichts desto trotz steht mit der Tournee eines der Skisprungspektakel für die Athleten rund um Michael Hayböck und Stefan Kraft auf dem Plan.
Die Vorzeichen und die Vorbereitung auf diese Tournee könnten wohl kaum „spezieller“, schwieriger und außergewöhnlicher sein.

Michael Hayböck hat nach überstandener Corona – Erkrankung bei der Skiflug WM in Planica eine Top Flugshow zeigen können und war mit Platz 4 am Ende ganz knapp dran an den Medaillen. Michi konnte auch anschließend in Engelberg eine konstante Leistung und schon den einen oder anderen coolen Sprung zeigen und blickt mit viel Vorfreude auf eine „ganz besondere Tournee“.

Für Stefan Kraft war die Vorbereitung auf diese Tournee bei weitem nicht die, die sich der Gesamtweltcupsieger des Vorjahres gewünscht hatte. Nach überstandener Corona – Erkrankung macht der bekannte Rückenschmerz Bewerbe für Stefan bei der Skiflug WM in Planica unmöglich und nach einem Probesprung in Planica ging es für Stefan wieder nach Hause. Auch die Tourneegeneralprobe kam für Stefan zu früh und musste ohne „Kraftl“ über die Bühne gehen. Nach dem einen oder anderen Sprung vor Weihnachten auf der Schanze in Seefeld geht es für Kraft nun als eine Art „Wundertüte“ und einer sehr gedrückten Erwartungshaltung zur 69. Auflage der Vierschanzentournee.

Es wird also für Michi Hayböck, Stefan Kraft und den gesamten Skisprungtross eine besondere Tournee mit individuellen Herausforderungen. Für die Zimmerkollegen steht dennoch der „Mythos Tournee“ ganz oben auf der Highlight Liste und für beide gilt es coole Sprünge zu machen, alles aufzunehmen und unter Wettkampfbedingungen die Spannung wieder aufzubauen und hochzuhalten.

Danke an euch alle fürs Daumendrücken vor den Fernsehgeräten und hoffentlich sehen wir uns nächstes Jahr dann wieder bei der 70. Auflage der Vierschanzentournee.

Jo Ramsau

Top Platzierungen für Johannes Lamparter beim Heimweltcup in der Ramsau

Der Heimweltcup musste natürlich auch in der Ramsau ohne Zuschauer über die Bühne gehen, aber dennoch waren die heimischen „Kombis“ rund um Johannes Lamparter „beflügelt“ vom Heimvorteil und dem Ambiente in der Ramsau.

Bei Kaiserwetter ging es für Johannes Lamparter & Co. um wichtige Meter auf der Schanze und wichtigen Sekunden auf der Loipe. Johannes zeigte sich nach dem Traumstart in Ruka – mit seinem ersten Podestplatz im Weltcup –  von seiner besten Seite und bestätigte gleich an Tag 1 in der Ramsau seine gute Form. Mitten im Springertopfeld gelandet ging es für „Jo“ auf die 10 Kilometer auf der Loipe. Die Konkurrenz rund um Johannes war mit Weltklasseathleten wie Jarl Magnus Riiber, Vinzenz Geiger, Luki Greiderer, Eric Frenzel & Co. gespickt um nur ein paar zu nennen und der „Schneeleopard“ fand sich wahrlich im Haifischbecken auf diesen 10 Kilometern.

Johannes hat auf der Loipe viel gearbeitet und eine Topleistung abgerufen und durfte am Ende über Platz 4 mehr als glücklich sein – auch wenn ein Auge vielleicht während des Laufes in Richtung Podium geschielt hätte 😉

Tags darauf ging es in einer ähnlichen Tonart weiter. Johannes zeigte abermals einen tollen Sprung und legte so einmal mehr den Grundstein für ein spannendes Rennen. Dicht gedrängt fand sich auch an diesem Tag die „Hautevolee“ der Nordischen Kombination auf den vordersten Plätzen ein und es warteten zehn harte Kilometer auf der Loipe. Johannes leistete auch an diesem Tag sehr viel Führungsarbeit und gab das Tempo in der Loipe vor. Am Ende einer spitzen Laufleistung musste Johannes den „Routiniers“ den Vortritt lassen, dem hohen Tempo auch ein wenig Tribut zollen und durfte sich dann über Platz 5 freuen.

Johannes geht somit mit den Plätzen 2, 6, 4, 4 und 5 (!) nach den ersten zwei Wettkampfwochenenden in die Weihnachtspause bevor es dann Mitte Jänner weitergeht mit dem Weltcup in Val di Fiemme.

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Die JumpandReach family bei den österreichischen Meisterschaften 2020

Die Vorfreude auf die diesjährigen Österreichischen Meisterschaften in Eisenerz und Bischofshofen war riesengroß, mussten doch aufgrund des Coronavirus viele Sommer Grand Prixs abgesagt werden. Die JumpandReach family war mit Stefan Kraft, Michael Hayböck, Chiara Hölzl, Christian Deuschl und Johannes Lamparter fast vollständig vertreten und konnte teilweise bereits mit Top-Leistungen glänzen.

Das Wochenende startete mit einem kalten Tag in Eisenerz, wo bereits der Winter seine ersten Vorboten schickte – somit musste die Schanze zu Beginn erst vom Schnee befreit werden, bevor Stefan Kraft und Co. ihr Können auf der Kleinschanze, bzw. die Nordischen  Kombinierer auch auf der Rollerstrecke zeigen konnten. Abends ging es direkt weiter nach Bischofshofen, wo am Folgetag die Bewerbe auf der Großschanze stattfanden.

Und der Sonntag wurde zu einem sehr erfolgreichen Tag für die JumpandReach family. Chiara Hölzl sprang der österreichischen Konkurrenz auf und davon und sicherte sich den Staatsmeistertitel! Michi Hayböck tat es seiner Kollegin fast gleich, musste sich nur Philipp Aschenwald geschlagen geben und jubelte über den Vize-Staatsmeistertitel bei den Spezialspringern. Mit coolen Leistungen an beiden Tagen überzeugten auch die beiden Kombinierer Youngstars Johannes Lamparter und Christian Deuschl.

Alles in allem ein tolles Wochenende das Lust auf mehr in der kommenden Wintersaison macht – wir freuen uns schon auf die Wettkämpfe im Winter. 😉 

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„Golfen mit Gaudi und Spirit“ bei den JumpandReach Open 2020

Einmal mehr trafen sich heuer im Golfclub Seefeld Reith „Gleichgesinnte“ und Liebhaber des Golfsports und des gemütlichen Beisammenseins für eine besondere Runde Golf. In ungezwungener und sympathischer Runde wurde so bereits zum sechsten Mal für den guten Zweck gegolft.

Im Mittelpunkt dieser besonderen Veranstaltung stand einmal mehr die JumpandReach Community und ihre Werte, die speziell auch bei den JumpandReach Open gelebt werden. Die Werte – wie Gemeinsamkeit, Respekt und Freundschaft – sowie das Miteinander und eine einmalige Runde Golf unter „Gleichgesinnten“ rund um Open Initiator und JumpandReach Gründer Patrick Murnig, Walter Falbesoner, Martin Terzer uvm., bilden dabei die Einzigartigkeit und eine tolle Atmosphäre für alle Teilnehmer.

Obwohl die vielen Flights bei den verschiedenen liebenswürdig und detailverliebt dekorierten Löchern um jeden Schlag kämpften, stand der gemeinsame Spaß an der Sache und der gemütliche Austausch auch dieses Jahr im Vordergrund. Ein buntgemischtes Teilnehmerfeld bestehend aus Sportlern, Golfern, ehemaligen Spitzensportlern, Wirtschaftstreiben usw., stellte sich so beispielsweise am Red Bull-, Recheis-, Seefeld-, Energie AG-, Body&Soul- oder JumpandReach Spirit Loch den kniffligen Punkern, Putts und Drives. Dafür gab es an jedem Loch hochwertige „Goodies & Specials“ und auch allerhand fürs leibliche Wohl und allgemeine Seelenheil.

Wie auch schon in den letzten Jahren kommt das Startgeld dieses besonderen Golfturniers der JumpandReach Förderinitiative und somit direkt und zur Gänze österreichischen Nachwuchssportlern zu Gute.

 

Patrick Murnig: „Das Wetter und die Bedingungen waren traumhaft, die Teilnehmer bester Laune und die Atmosphäre war ungezwungen und lustig. Dieser Tag war einmal mehr einer ganz nach unserer Philosophie. Diese besondere Community mit ihrem Spirit stand im Mittelpunkt dieses Turniers und das coole, buntgemischte Teilnehmerfeld ist sowohl im Umgang mit wichtigen Werten als auch mit dem Golfschläger ein absoluter Volltreffer. Wenn wir dann gemeinsam noch etwas für den Sportlernachwuchs tun können und die Kids so in Bewegung bringen, ist das genau Sinn und Zweck dieses besonderen Golftages.“

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Adrenalin pur – Fallschirmspringen mit der JumpandReach Familie

Letzte Woche war es endlich soweit – nach gemeinsamer Planung mit „Energy Partner“ Red Bull ging es für die JumpandReach Familie rund um Stefan Kraft, Michi Hayböck und Co. nach Salzburg zu den HSV Flying Bulls. Am Plan stand: ein Tandem-Sprung aus einem Flugzeug auf 3500 Meter Höhe. Mit teils gemischten Gefühlen aus viel Vorfreude und etwas Anspannung ging es nach einer kurzen Einschulung schon ab in den „Flying Bull“. Die jungen Nordischen Kombinierer Johannes Lamparter, Christian Deuschl und Dominik Terzer machten den Anfang, gefolgt von Stefan Kraft, Michael Hayböck und Freunden und Teammitgliedern von JumpandReach. Die über 50 Sekunden freier Fall über Salzburg lösten bei allen Teilnehmern Adrenalinausbrüche aus und die Freude nach der erfolgreichen Landung war allen sichtlich ins Gesicht geschrieben. Ein Action-Erlebnis der Sonderklasse!

 

Michi Hayböck, selbst Hobby-Pilot, sagt: „Mit dem Fallschirm aus dem Flugzeug zu hupfen ist immer wieder eine coole Sache, auch wenn die Anspannung doch etwas größer als auf der Sprungschanze ist. 😉 Es war ein richtig lässiger Tag mit der ganzen JumpandReach family.“