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Stefan Kraft, Michael Hayböck und Mario Seidl bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang

Mit Stefan Kraft, Michael Hayböck und Mario Seidl sind bei den diesjährigen Olympischen Spielen gleich drei Athleten der JumpandReach Family auf der größten sportlichen Bühne der Welt mit dabei.

Im südkoreanischen Pyeongchang kämpfen Kraft, Hayböck, Seidl & Co. um das wohl wertvollste Edelmetall im Leben eines Sportlers. Insgesamt sechs Medaillenentscheidungen warten auf die drei Athleten.

Für Stefan Kraft und Michael Hayböck geht es am kommenden Samstag erstmals um Medaillen bei diesen Olympischen Spielen. Für Stefan Kraft sind es die ersten Spiele, Freund und Zimmerkollege Michael Hayböck ist nach Sochi bereits zum zweiten Mal in den österreichischen Farben auf Medaillenjagd unterwegs. Für die beiden guten Freunde geht es sportlich mit der Medaillenentscheidung auf der Großschanzen am kommenden Samstag in einer Woche weiter.

Der Salzburger Kombinierer Mario Seidl ist ebenfalls zum ersten Mal auf Medaillenfang bei Olympia und startet sein Abenteuer Olympia mit dem Bewerb auf der Normalschanze und anschließendem Lauf über 10 km am 14. Februar.

Die Favoriten sind bei diesen Olympischen Spielen mit Sicherheit andere, allerdings werden Kraft & Co. um alles kämpfen, soviel steht fest.

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Dominik Terzer holt 2 Medaillen bei der Junioren – WM in Kandersteg

Diese Junioren-WM wird der der 18-jährige Dominik Terzer wohl nicht so schnell vergessen. Ursprünglich war kein Start für den jungen Nordischen Kombinierer bei der Weltmeisterschaft der Junioren vorgesehen. Terzer machte allerdings mit seinem Premierensieg beim Continental Cup in Rena mehr als von sich reden und löste somit das Ticket für die Weltmeisterschaft in Kandersteg.

Im schweizerischen Berner Oberland konnte Terzer seine gute Form halten und war hoch motiviert, um Medaillen mitzukämpfen. Im ersten Einzel gelang das noch nicht ganz, doch mit dem Team sollte es dann gelingen. Am Ende strahlte Dominik mit seinen Kollegen Johannes Lamparter, Florian Dagn und Mika Vermeulen gemeinsam mit ihrer Goldenen um die Wette und durften sich somit Junioren-Teamweltmeister nennen.

Für den Absamer Dominik Terzer hielt die WM allerdings noch ein weiteres Edelmetall bereit. Terzer legte im zweiten Einzelwettkampf bereits am Vormittag mit einem sehr guten Sprung den Grundstein für eine weitere Topplatzierung.

Dominik zeigte auf der Loipe ebenfalls ein beherztes Rennen und musste sich am Ende nach Zielsprint um gerade einmal 4,9 Sekunden dem Slowenen Vid Vrhovnik geschlagen geben und war somit Gewinner der Silbermedaille.

Eine Goldene mit dem Team und eine Silberne im Einzel – eine Ausbeute, die sich sehen lassen kann für den Nordischen Kombinierer, Dominik Terzer.

Mario Seefeld

„Ich freue mich schon sehr auf das heimische Publikum!“ – Mario Seidl ist bereit für den Heimweltcup in Seefeld.

Der 25-jährige Salzburger Mario Seidl ist bereit für den Heimweltcup in Seefeld. Die Vorfreude beim bereits schon prestigeträchtigen „Nordic Combined Triple“ zu starten und „daheim“ vor eigenem Publikum einen Weltcup zu bestreiten ist groß. In Seefeld erwarten Seidl & Co. neben einer neuen Loipenführung und vielen Fans auch eine starke Konkurrenz und eine einmalige Atmosphäre.

Die Besonderheit und zugleich auch die große Herausforderung für die Sportler beim „Nordic Combined Triple“ in Seefeld sind klar die drei Bewerben an drei aufeinanderfolgenden Tagen. Am Tag 1 wartet ein Sprungdurchgang und anschließend ein 5 km Lauf auf der neuen Loipe in Seefeld auf Mario Seidl & Co. Tag 2 startete ebenfalls mit einem Sprungdurchgang und einem anschließenden Lauf über 10 km.  Am dritten und entscheidenden Tag wartet auf die Athleten ein Sprunglauf und anschließend 15 harte Kilometer auf der Loipe. Eine weitere Besonderheit: Den Rückstand bzw. Vorsprung eines jeden einzelnen Tages nehmen die Kombinierer als Ausgangsposition mit in den nächsten Bewerbstag.

Für Seidl gilt es die Extramotivation vor heimischem Publikum versuchen mitzunehmen, konstantere Sprünge zu zeigen und sich Schritt für Schritt wieder an seine Form heranzutasten.


Mario Seidl:
„Ich freue mich schon sehr auf das heimische Publikum in Seefeld. Wenn einen rot-weiß-rote Fahnen empfangen, Freunde, Familie und Bekannte einem zujubeln, dann ist das immer wieder eine extra Motivation und der extra Schub an Power, den ich momentan auch wirklich gut gebrauchen kann. In den letzten Bewerben habe ich oft nicht das zeigen können, was ich kann. Dorthin gehend möchte ich jetzt wieder einen weiteren Schritt machen. Ich möchte mit meinen Ergebnissen persönlich wieder zufrieden sein und wieder konstantere Leistungen zeigen.  Ich werde jetzt vor heimischen Publikum alles geben und versuchen mit dieser Motivation wieder meine Leistungen abzurufen und mich so Stück für Stück heranzuarbeiten!“

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Michl & Kraftl greifen bei der Skiflug WM in Oberstdorf an

Die olympische Saison ist bereits voll im Gange und die beiden Kumpels Michael Hayböck und Stefan Kraft arbeiten hart und konsequent daran wieder in die Spur zu finden und in Schlagdistanz zu kommen mit den besten Skispringern der Welt, wobei noch schwer auszumachen ist, wohin die „sportliche Reise“ in naher Zukunft geht.

Nach dem Skifliegen am Kulm steht am kommenden Wochenende mit der Skiflugweltmeisterschaft das nächste Highlight am Programm.

Auf der „Heini-Klopfer-Skiflugschanze“ werden Michl & Kraftl fighten und versuchen es der Konkurrenz so schwer wie möglich zu machen. In der aktuellen Saison waren die „Skiflugtage“ noch recht dünn gesät, musste bekanntlich Tag 2 am Kulm aufgrund von starkem Wind abgesagt werden. Nichts desto trotz machte Tag 1 des Skifliegens am Kulm schon Lust auf mehr. Stefan Kraft landete als zweitbester Österreicher auf Rang 9, Kollege Hayböck auf Rang 12.

Die Konkurrenz, speziell rund um Norwegen und Slowenien, hat am Kulm schon sehr gute Sprünge gezeigt und ist mehr als bereit für die Skiflug WM in Oberstdorf. Die großen Favoriten sind also andere, aber es ist wohl lange kein Geheimnis mehr, dass Skifliegen und schon gar eine Skiflug-Weltmeisterschaft immer ihre eigenen Geschichten und Gesetze schreibt…

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Das war die heurige, 66. Vierschanzentournee für Michl & Kraftl

Eines vorab, die heurige Vierschanzentournee hatte für das fliegende Doppelzimmer Hayböck/Kraft die ein oder andere Achterbahnfahrt im petto und es war unterm Strich eine sehr intensive für die Freunde Michl & Kraftl.

Die Tournee begann in fast schon „gewohnter“ Manier. Stefan Kraft war auf Platz 4 in voller Schlagdistanz zur Spitze und erwartungsgemäß kämpfte Buddy Michael Hayböck nach wie vor mit den Folgeerscheinungen seiner Verletzung in der Vorbereitung und landete am Ende in Oberstdorf noch knapp unter den Top 30.

Beim Neujahrsspringen in Garmisch hatte die legendäre Tournee dann den ersten „Brocken“ für die Jungs parat und es war ein wahres Wechselbad der Gefühle. Michi Hayböck konnte sich auf Rang 20 steigern, womit wir bei den positiven Gefühlen angekommen wären. Stefan Kraft allerdings hatte in Garmisch schwer zu kämpfen und schaffte am Ende nicht die Qualifikation für Durchgang 2.

Ein wenig gebeutelt vom Ergebnis in Garmisch kam Stefan Kraft und die Tournee nach einem Ruhetag nach Österreich. Bei Dauerregen musste der Salzburger hart kämpfen und landete am Ende mit Rang 24 in den Top 30. Zimmerkollege Michi Hayböck konnte sich in Innsbruck noch einmal weiter steigern und belegte am Ende als bester Österreicher Rang 10.

Angekommen in Bischofshofen wollten die beiden ihr „Bauchgefühl“ und Selbstbewusstsein im Hinblick auf das Heim-Skifliegen aufbessern und mit einem guten Gefühl von der Tournee und von der Paul-Ausserleitner-Schanze in Bischofshofen abreisen. Mit 2 beherzten Sprüngen schaffte Krafti am Ende einen sehr guten 4. Platz und Zimmerkollege Michi Hayböck war machte mit einem sehr guten 2. Sprung einen weiteren wichtigen Schritt in die richtige Richtung und landete am Ende auf Platz 11.

Neben Michl & Kraftl war es speziell ein Mann aus Polen der dieser 66. Vierschanzentournee seinen ganz besonderen Stempel aufdrückte. Kamil Stoch gewann als zweiter Skispringer überhaupt alle vier Stationen der Tournee, schreibt somit nicht nur Geschichte sondern krönt sich auch absolut verdient zum zweiten Mal in Folge zum Sieger der Vierschanzentournee.

Fürs Doppelzimmer Hayböck/Kraft geht es somit mit einem besseren Bauchgefühl zum Skifliegen daheim am Kulm und für beide wird es dort darum gehen, ihr System zu festigen, in die Spur zu finden und weiter hart zu arbeiten um weiter ihren Weg zu gehen.

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Michl & Kraftl – zwei Freunde heben gemeinsam bei der 66. Vierschanzentournee ab.

Es ist eine durchaus stolze Bilanz, auf die die beiden Freunde „Michl & Kraftl“ in Sachen Tournee zurückblicken können. Vor der letzten Tournee, in den beiden Jahren zuvor,  hießen die gemeinsamen Platzierungen bei der Tournee nämlich Eins, zwei, drei und fünf. Auch in diesem Jahr wollen der „Hai“ und der „Adler“ vor tausenden Fans ihr Bestes geben und die Massen begeistern. Im letzten Jahr hatte ein Virus die beiden Freunde ins Abseits befördert – man darf bei den beiden also schon von einer „offenen Rechnung sprechen“ auch wenn die Vorzeichen für Michi Hayböck und Stefan Kraft nicht viel unterschiedlicher sein könnten.

Stefan Kraft, der heuer bei 6 Weltcupbewerben nicht weniger als drei Mal am Podium landete und dazu noch einen vierten Platz verbuchen konnte ist in voller Schlagdistanz zur Weltspitze und gilt gerade deshalb nicht nur bei Buchmachern sondern auch im internen Springerzirkus zum engen Favoritenkreis dieser 66. Vierschanzentournee. Nicht zuletzt deshalb wird der Druck auf den Salzburger nicht kleiner.
Zimmerkollege und Freund Michael Hayböck hat hingegen eine andere Ausgangsituation. Dem Oberösterreicher hat der so wichtige „Feinschliff“ kurz vor Saisonbeginn aufgrund einer Bänderverletzung nahezu gefehlt. Wertvolle Flugmeilen blieben somit auf der Strecke. Für Hayböck gilt es nach wie vor seine Konstanz zu finden und seine teilweise sehr guten Trainingssprünge in den Wettkampf mitzunehmen.

Eine denkbar schwierige Aufgabe wartet also auf die beiden Überflieger. Jeder mit seinen eigenen Zielen und seiner individuellen Ausgangsituation. Skispringen zeigt sich auch dieser Tage, im heurigen Weltcup von seiner „sensiblen“ Seite. In den ersten fünf Springen gab es gar fünf verschiedene Sieger. Die Dichte an Siegspringern ist also hoch und Freitag, Wellinger & Co. haben bereits anklingen lassen, dass ein Sieg bei der Tournee wohl nur über sie laufen würde…

Stefan Kraft: „Vierschanzentournee. Mit diesem Wort allein ist im Prinzip schon alles gesagt. Unglaubliche Spannung, körperliche und mentale Herausforderung und das alles vor tausenden von Skisprungfans. Die Tournee ist und bleibt eines der schönsten und speziellsten Dinge im Leben eines Skispringers. Ich fühle mich auf jeden Fall bereit für die Tournee. Ich bin froh, dass ich wieder voll dabei bin, bei den besten Skispringern der Welt. Es war mein erklärtes Ziel, dass ich wieder bei den besten der Welt mit dabei bin.  Ich werde jetzt bei der Tournee keine Geschenke verteilen, ich werde versuchen meine besten Sprünge abzurufen und damit Freitag & Co. zu ärgern. Die tausenden Fans tragen das übrige dazu bei, dass die Vierschanzentournee jedes Jahr für ein gewisses Kribbeln sorgt.“

Michael Hayböck: „Mit der Tournee steht jetzt – neben Olympia – sicherlich wieder das Highlight der Saison vor der Tür. Ich habe in der bisherigen Saison ein Auf und Ab, dass es baldestmöglich zu bewältigen gilt. Meine Sprünge sind teilweise im Training und in der Qualifikation schon richtig gut und fühlen sich auch so an. Ich werde weiterhin hart und ruhig daran arbeiten, wieder „in mein System zu kommen“. Nichts desto trotz freue ich mich riesig auf die Vierschanzentournee. Die Tournee kann man nur schwer beschreiben, es sind so viele Faktoren die dieses Spektakel zu etwas so besonderem machen. Egal ob Fans, Atmosphäre, Springen auf der Lieblingsschanze in Bhofen – Tournee ist Tournee und das wird immer so bleiben. Ich freue mich auf die zahlreichen Fans und die geniale Stimmung am meisten.“

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Mario Seidl ist bereit für den Heimweltcup in der Ramsau

Daheim ist es nicht nur zu Weihnachten am schönsten, nein auch Wettkämpfe daheim vor eigener Kulisse, Familie und Freunden sind für jeden Sportler immer wieder etwas sehr Besonderes und geben nur allzu oft die Extraportion an Motivation und Ehrgeiz.

Mario Seidl hat bereits am Anfang dieser noch jungen Saison gezeigt, dass auch heuer wieder mit ihm zu rechnen ist. Gleich 3 Top-Ten Platzierungen (4, 8 und 8) beim Weltcupauftakt im finnischen Ruka zeugen von einer guten Vorbereitung und dem richtigen Weg für den seit kurzem 25-Jährigen.

Die zweite Station im Weltcup in Lillehammer fand dann allerdings nur mehr „teilweise“ mit Mario Seidl statt. Nach Platz 6 mit dem Team am vorherigen Tag musste Mario beim Einzelwettbewerb am darauf folgenden Tag bereits nach dem Springen aufgrund einer Verkühlung aufgeben und somit den Langlaufbewerb auslassen.

Nach seiner „Genesungspause“ möchte Seidl aber beim Heimweltcup in der Ramsau am kommenden Wochenende wieder angreifen.

Mario Seidl: „Ich bin froh, dass es jetzt in die Ramsau geht. Daheim vor meiner Familie und meinen Freunden einen Wettkampf zu beschreiten ist immer wieder etwas sehr besonderes für mich. Der Weltcupauftakt in Ruka war wirklich ein solider und gelungener Start. Ich möchte jetzt natürlich auch in der Ramsau solide Leistungen zeigen und mich immer Stück für Stück weiterentwickeln und vorne mitmischen. Diese paar Tage mehr an Regeneration habe ich sehr gut gebrauchen können um meine Verkühlung auszukurieren. Meine Verkühlung sollte mich jetzt nicht mehr behindern, ich bin wieder bei Kräften und ich möchte das in der Ramsau auf die Schanze bzw. auf die Loipe bringen. Die Vorfreude ist sehr groß – der Dachstein kann kommen ;-)“.

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Lis Raudaschl startet mit neuem Schwung top motiviert in die kommende Weltcupsaison

Die junge Oberösterreicherin Lis Raudaschl startet mit der Qualifikation am kommenden Donnerstag im norwegischen Lillehammer in die neue, olympische Weltcupsaison. Dort möchte sich die junge Oberösterreicherin im Weltcupteam festigen und solide Sprünge zeigen.
Die Drittplatzierte der heurigen Staatsmeisterschaften wird auch in diesem Jahr wieder mit dem „kids(e)motion“ Schriftzug auf ihrem Helm im Weltcup an den Start gehen und dort wieder um Punkte und Platzierungen mitkämpfen.
 
„kids(e)motion“ steht dabei sinnbildlich für das Engagement der Institution JumpandReach, Kinder in Bewegung zu bringen und sie für Sport zu begeistern. Als junge Spitzensportlerin und Teil der JumpandReach-Familie ist Lis Raudaschl die ideale Botschafterin dieses Engagements für Kinder und junge Sportler.
 
Elisabeth Raudaschl: „Ich war diesen Sommer mit meiner Vorbereitung recht zufrieden. Ich habe gut arbeiten können und habe bei jedem Trainingskurs wieder etwas vorwärts gebracht. Mit meinem 3. Platz bei den österreichischen Meisterschaften war ich wirklich sehr zufrieden. Die Sprünge dort waren zwar nicht ganz perfekt, aber die Platzierung hat mir sehr getaugt. Ein sehr guter Abschlusstrainingskurs in Predazzo hat die Vorbereitung auf den Winter sehr gut abgerundet. Meine ersten Sprünge im Winter waren soweit schon ganz oke. Ich habe jetzt noch nicht zu 100% das Gefühl, das ich gerne hätte, ich bin aber auf dem richtigen Weg und zuversichtlich. Mein Ziel für diese Saison ist klar, dass ich mich in der Weltcupgruppe halten/etablieren kann und natürlich in die Punkteränge springe. In Lillehammer möchte ich schauen, dass ich locker bleibe und gut in die Saison starte.“
 

 

Mario Saisonankündigung

Mario Seidl steht in den Startlöchern für die kommende Olympiasaison

Der Salzburger Mario Seidl nimmt mit mehreren Topplatzierungen im heurigen Sommer Grand Prix, darunter Siege in Oberwiesenthal und Oberstdorf, ein zweiter Platz in Tschagguns, einen weiteren Podestplatz in Oberstdorf sowie dem dritten Staatsmeistertitel auf der Großschanze in Folge, viel Motivation, gute Erinnerungen und viel positive Energie mit in die anstehende Olympiasaison – los geht’s für Mario am kommenden Freitag beim Weltcupauftakt in finnischen Ruka.

Mario Seidl und das Team reisten schon vergangene Woche nach Finnland und konnten sich dort bei super Bedingungen auf den Weltcupauftakt vorbereiten. Der Auftakt in Ruka stellt mit drei Einzelbewerben einen sehr anspruchsvollen Start für Seidl & Co. dar.


Mario Seidl:
„Wie auch schon im letzten Jahr war meine Vorbereitung auch heuer einmal mehr sehr gut. Ich habe mich im Sommer Grand Prix richtig wohl gefühlt, was ich durch meine Platzierungen auch bestätigt habe. Die Siege in Oberwiesenthal und Oberstdorf gehören zu den schönsten Momenten in diesem Sommer. Für den kommenden Winter nehme ich mir vor, dass ich meine Leistungen vom  Sommer und meine Erfahrungen vom letzten Winter bestmöglich in die kommende Saison mitzunehmen und dass ich vor allem versuche meine Konstanz in meinen Sprüngen zu halten. Mir sind in Ruka schon sehr gute Sprünge gelungen und darauf will ich aufbauen. Drei Einzelbewerbe gleich zu Beginn sind schon nicht ohne, aber ich bin gut drauf und freue mich. Natürlich steht diese Saison im Zeichen von Olympia. Der Gedanke an Pyeongchang hat mir auch in der Vorbereitung noch einmal eine Extraportion Motivation mitgegeben wenn es richtig hart war.  Ich bin stark davon überzeugt, dass eine Olympiamedaille das Größte ist, was du als Sportler gewinnen kannst“.

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Michl & Kraftl starten im polnischen Wisla mit „System“ in die Olympiasaison

Das wohl erfolgreichste Doppelzimmer im Skisprungweltcup schnürt für den Weltcupauftakt in Wisla wieder die Skisprungschuhe. Vor tausenden Fans in Polen wollen die beiden Freunde konstante Sprünge zeigen und gut in die Olympiasaison starten. Und das wollen der „Hai“ und der „Adler“ nicht nur mit viel Engagement und Motivation, sondern auch mit „System“ tun.

Stefan Kraft – Er war das A und O der letzten Weltcupsaison. Hat sich mit historischem Doppelgold bei der WM, dem Gesamtweltcupsieg und dem Skiflugweltrekord in den Geschichtsbüchern verewigt. Damit „Kraftl“ auch in der neuen Saison wieder vorne mitmischen kann, wurde im Hintergrund mit seinem systemischen Coach und Freund, Patrick Murnig, wieder intensiv gearbeitet und das individuelle Konzept stetig weiterentwickelt. Mit Konzept und eben System will der junge Salzburger auch heuer wieder vorne mitmischen bei den Weltbesten und auch von den Olympischen Spielen nicht mit leeren Händen zurückkommen. Viel Arbeit, unzählige Gespräche und auch gemeinsame Aktivitäten wie beispielsweise der Besuch der Krimmler Wasserfälle bilden in Summe dieses besondere „System“ und sollen dem Pongauer Flügel verleihen für die Schanzen dieser Welt.

Michael Hayböck – Kraft’s Zimmerkollege und Buddy und 5-facher Weltcupsieger war bereits bei Olympischen Spielen mit dabei, kennt die Besonderheiten einer Olympischen Saison. Die „finale“ Vorbereitung auf den Weltcupstart in diese Olympische Saison verlief beim Oberösterreicher allerdings nicht ganz nach Wunsch. Bei einem Treppenlauftraining in Zypern erlitt Hayböck einen Bänderriss im linken Knöchel. Sehr viele Gespräche und Arbeit mit seinem systemischen Coach, Patrick Murnig sowie sehr gute Arbeit mit Physios & Co. ermöglichen jetzt diesen Start in Wisla. Natürlich fehlt es an gewissem Feinschliff durch den Ausfall in den letzten Wochen. Nichts desto trotz geht Michael Hayböck positiv in die Weltcupsaison.

Zwei, die sich verstehen. Zwei die vieles gemeinsam haben. So auch ihren jahrelangen sytemischen Coach und Freund, Patrick Murnig. Die drei stehen für erfolgreiche Entwicklung mit System.

Patrick Murnig: „Ich denke, die beiden Jungs sind gut aufgestellt. Das Wochenende in London war der Abschluss umfangreicher systemischer Arbeit im Sommer. Es hat für uns genau gepasst. Sie sind bereit. Michi, muss man noch etwas Zeit geben, denn die letzten Wochen mit einem Bänderriss waren natürlich nicht optimal, aber er wird das gut machen. Man muss das aber realistisch sehen, wir werden hier nicht übermäßig jammern, aber das Ganze auch nicht zu sehr unterschätzen. Die Konkurrenz ist stark und steht top fit vorbereitet beim ersten Weltcup. Ziel wird sei,  bis zur Tournee hin wieder voll im Saft zu stehen.“