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Das Doppelzimmer Hayböck / Kraft steht in den Startlöchern für die 67. Vierschanzentournee

Die 67. Vierschanzentournee ist eine mit mehr oder weniger „speziellen“ Vorzeichen. Ein bunter Mix aus Siegern und Siegernationen ist kurz vor Beginn des jährlichen Skisprunghighlights auf den Ergebnislisten zu finden – feierten mit Klimov, Kobayashi und Geiger gleich drei Athleten in der noch frühen Saison ihre ersten Weltcupsiege.

Mit der morgigen Qualifikation am Fuße des Schattenbergs in Oberstdorf startet die berüchtigte Vierschanzentournee in ihre nächste Auflage. Auf der Schattenbergschanze im bayerischen Oberstdorf geht es bereits zum Tourneeauftakt um wichtige Meter und Punkte. Punkte und Meter um die auch die beiden Freunde und Zimmerkollegen Michael Hayböck und Stefan Kraft kämpfen werden.

Es wird wohl kein leichtes Unterfangen, mit den Besten mitzuhalten und vorne dabei zu sein. Darüber sind sich die beiden Kumpels einig. Die Vorfreude auf die Tournee und auf die Springen daheim ist dennoch sehr groß und weckt bei „Michl und Kraftl“ besondere Emotionen. Für Hayböck und Kraft gilt es auf der spektakulärsten Skisprungbühne weiter an Konstanz zu gewinnen, weiter zu arbeiten und die positiven Emotionen aufzusaugen.

Stefan Kraft: „Mit der Tournee steht jetzt natürlich, neben der WM im Februar, DAS Highlight auf dem Skisprungkalender. Wenn du als Skispringer Ende Dezember nach Oberstdorf anreist, dann weißt du, es ist Tourneezeit und es steht in den nächsten Tagen „Gänsehaut“ auf dem Programm. Die Springen in Innsbruck und Bischofshofen sind für mich und uns Österreicher selbstverständlich die Highlights der Tournee – dieses Gefühl dort am Balken zu sitzen, dafür wirst du eigentlich Skispringer!“

Michael Hayböck: „Ich habe in den letzten Wochen schon mit meiner Konstanz gekämpft und dementsprechend sind auch meine Erwartungen in Richtung Tournee, was meine Platzierungen anbelangt. Da muss ich realistisch sein. Nichts desto trotz ist die Vierschanzentournee etwas vom Größten für jeden Skispringer und ich habe gesehen, dass ich mit zwei guten Sprüngen im vorderen Mittelfeld landen und so auch mit mir zufrieden sein kann. Die Sportart ist wieder sensibler geworden und das wird die Tournee auch wieder zeigen – da bin ich mir sicher.“