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Das war die heurige, 66. Vierschanzentournee für Michl & Kraftl

Eines vorab, die heurige Vierschanzentournee hatte für das fliegende Doppelzimmer Hayböck/Kraft die ein oder andere Achterbahnfahrt im petto und es war unterm Strich eine sehr intensive für die Freunde Michl & Kraftl.

Die Tournee begann in fast schon „gewohnter“ Manier. Stefan Kraft war auf Platz 4 in voller Schlagdistanz zur Spitze und erwartungsgemäß kämpfte Buddy Michael Hayböck nach wie vor mit den Folgeerscheinungen seiner Verletzung in der Vorbereitung und landete am Ende in Oberstdorf noch knapp unter den Top 30.

Beim Neujahrsspringen in Garmisch hatte die legendäre Tournee dann den ersten „Brocken“ für die Jungs parat und es war ein wahres Wechselbad der Gefühle. Michi Hayböck konnte sich auf Rang 20 steigern, womit wir bei den positiven Gefühlen angekommen wären. Stefan Kraft allerdings hatte in Garmisch schwer zu kämpfen und schaffte am Ende nicht die Qualifikation für Durchgang 2.

Ein wenig gebeutelt vom Ergebnis in Garmisch kam Stefan Kraft und die Tournee nach einem Ruhetag nach Österreich. Bei Dauerregen musste der Salzburger hart kämpfen und landete am Ende mit Rang 24 in den Top 30. Zimmerkollege Michi Hayböck konnte sich in Innsbruck noch einmal weiter steigern und belegte am Ende als bester Österreicher Rang 10.

Angekommen in Bischofshofen wollten die beiden ihr „Bauchgefühl“ und Selbstbewusstsein im Hinblick auf das Heim-Skifliegen aufbessern und mit einem guten Gefühl von der Tournee und von der Paul-Ausserleitner-Schanze in Bischofshofen abreisen. Mit 2 beherzten Sprüngen schaffte Krafti am Ende einen sehr guten 4. Platz und Zimmerkollege Michi Hayböck war machte mit einem sehr guten 2. Sprung einen weiteren wichtigen Schritt in die richtige Richtung und landete am Ende auf Platz 11.

Neben Michl & Kraftl war es speziell ein Mann aus Polen der dieser 66. Vierschanzentournee seinen ganz besonderen Stempel aufdrückte. Kamil Stoch gewann als zweiter Skispringer überhaupt alle vier Stationen der Tournee, schreibt somit nicht nur Geschichte sondern krönt sich auch absolut verdient zum zweiten Mal in Folge zum Sieger der Vierschanzentournee.

Fürs Doppelzimmer Hayböck/Kraft geht es somit mit einem besseren Bauchgefühl zum Skifliegen daheim am Kulm und für beide wird es dort darum gehen, ihr System zu festigen, in die Spur zu finden und weiter hart zu arbeiten um weiter ihren Weg zu gehen.

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