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Johannes Lamparter und Christian Deuschl beim Nordic Combined Triple 2021 in Seefeld

Mit Johannes Lamparter und Christian Deuschl waren heuer gleich zwei junge Athleten der JumpandReach family beim Nordic Combined Triple in Seefeld mittendrin statt nur dabei. Sowohl Johannes und auch Christian konnten bei diesem Nordic Combined Triple überzeugen und wieder einiges mitnehmen auf ihrem zukünftigen Weg. Dieses besondere Format – drei Bewerbe an drei aufeinanderfolgenden Tagen, an denen jeweils der Rückstand des Vortages mitgenommen wird – stellt für die Nordischen Kombinierer jedes Jahr ein Highlight im Weltcupkalender dar. Neben einer Riege an toller sportlicher Leistungen, konnte vor allem der norwegische Ausnahme-Kombinierer Jarl Magnus Riiber eine aussergewöhnliche Serie krönen, an allen drei Tagen gewinnen und somit auch die Triple Gesamtwertung in souveräner Manier für sich entscheiden.
Der 19-jährige Rumer Johannes Lamparter, konnte bei seinem Heimrennen gleich fulminant starten und bot sowohl auf der Schanze als auch auf der Loipe eine Bombenleistung und legte einmal mehr eine Talentprobe ab. Johannes fand sich dabei an allen drei Tagen, nach sehr coolen Leistungen auf der Schanze, auf der Loipe jeweils im „deutschen Schnellzug“ mit Kollegen Frenzel, Geiger, Riessle wieder. Johannes war an diesen Tagen sowohl körperlich, als auch taktisch sehr gut aufgestellt und lieferte sich spannende Duelle mit Frenzel & Co. die dann auch zu Gunsten des jungen Tirolers ausgingen. Abschließend durfte Johannes – der an diesem Wettkampfwochenende erstmals mit Red Bull als Kopfsponsor „wettkämpfte“ – mit den Plätzen 6, 7 und 6 mehr als zufrieden sein.

Johannes Lamparter: Ich habe es weiterhin geschafft, konstante Leistungen abzurufen, meinem Konzept und Plan nachzugehen und das ist für mich ein sehr cooler Schritt. Gute Platzierungen sind das eine, meine Entwicklung das Andere. Ich habe an diesem Wochenende wieder einiges mitnehmen können und darauf versuche ich wieder aufzubauen. Und natürlich ist das, was ein Riiber hier in Seefeld wieder gezeigt hat, ganz großer Sport. Er hat im Moment einfach diese Leichtigkeit und diese wichtige Selbstverständlichkeit in gewissen Dingen. Die Fans haben uns heuer natürlich gefehlt, das ist ganz klar. Normalerweise hätte sich sicher eine kleine Fanabordnung aus meiner Heimat Rum auf dem Weg nach Seefeld gemacht, um mich anzufeuern – allen voran Mama und Papa.“

Neben Johannes durfte in diesem Jahr auch Christian Deuschl in seinem „Wohnzimmer“ inmitten der Weltelite um Meter auf der Schanze und Sekunden auf der Loipe kämpfen. Der Wahl-Seefelder konnte in der jüngsten Vergangenheit immer wieder mit einer immensen Stärke auf der Schanze punkten und seine „Fliegerqualitäten“ unter Beweis stellen. So war es auch in Seefeld wenig überraschend und zugleich beeindruckend, was Christian auf der Schanze bot. Der 23-Jährige konnte auch bei schwierigsten Bedingungen in der WM Arena in Seefeld abliefern und war in den Sprungdurchgängen nur schwer bis gar nicht zu schlagen. Auf der Loipe hingegen, musste Christian immer wieder harte Kämpfe auf sich nehmen um dran zu bleiben und tagsdarauf beim Triple wieder dabei zu sein. Christian hatte erst relativ spät mit dem Langlaufen begonnen, zeigte aber dennoch beherzte Langlaufleistungen und durfte so konnte sich so für zwei der drei Wettkampftage beim NCT erfolgreich qualifizieren und wieder viel Erfahrung für alles Kommende sammeln.

Christian Deuschl: „Daheim einen Wettkampf zu bestreiten, ist immer etwas sehr Besonderes. Ich war sehr happy, dass ich überhaupt beim Triple dabei sein und mich beweisen konnte. Die Fans haben natürlich schon gefehlt, aber wir können froh sein, dass wir Wettkämpfe haben können. Grundsätzlich bin ich mit meiner Leistung in Seefeld sehr zufrieden, vor allem was das Springen anbelangt. Es sind mir wieder ein paar richtig coole Sprünge gelungen und das hat sich schon richtig cool angefühlt. Auf der Loipe habe ich schon wieder hart kämpfen müssen aber ich bin happy, dass ich an zwei der drei Wettkampftage dabei sein konnte. Darauf kann ich auf jeden Fall aufbauen.“