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Michl & Kraftl starten in die 69. Vierschanzentournee

Mit der heutigen Qualifikation auf der legendären Schattenbergschanze in Oberstdorf startet die Tournee in ihre 69. Auflage. Eine Auflage, die es so in der Tourneegeschichte noch nicht gegeben hat und sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Corona hat auch die Tournee fest im Griff – immerhin finden auch heuer alle Springen ohne Zuschauer statt. Nichts desto trotz steht mit der Tournee eines der Skisprungspektakel für die Athleten rund um Michael Hayböck und Stefan Kraft auf dem Plan.
Die Vorzeichen und die Vorbereitung auf diese Tournee könnten wohl kaum „spezieller“, schwieriger und außergewöhnlicher sein.

Michael Hayböck hat nach überstandener Corona – Erkrankung bei der Skiflug WM in Planica eine Top Flugshow zeigen können und war mit Platz 4 am Ende ganz knapp dran an den Medaillen. Michi konnte auch anschließend in Engelberg eine konstante Leistung und schon den einen oder anderen coolen Sprung zeigen und blickt mit viel Vorfreude auf eine „ganz besondere Tournee“.

Für Stefan Kraft war die Vorbereitung auf diese Tournee bei weitem nicht die, die sich der Gesamtweltcupsieger des Vorjahres gewünscht hatte. Nach überstandener Corona – Erkrankung macht der bekannte Rückenschmerz Bewerbe für Stefan bei der Skiflug WM in Planica unmöglich und nach einem Probesprung in Planica ging es für Stefan wieder nach Hause. Auch die Tourneegeneralprobe kam für Stefan zu früh und musste ohne „Kraftl“ über die Bühne gehen. Nach dem einen oder anderen Sprung vor Weihnachten auf der Schanze in Seefeld geht es für Kraft nun als eine Art „Wundertüte“ und einer sehr gedrückten Erwartungshaltung zur 69. Auflage der Vierschanzentournee.

Es wird also für Michi Hayböck, Stefan Kraft und den gesamten Skisprungtross eine besondere Tournee mit individuellen Herausforderungen. Für die Zimmerkollegen steht dennoch der „Mythos Tournee“ ganz oben auf der Highlight Liste und für beide gilt es coole Sprünge zu machen, alles aufzunehmen und unter Wettkampfbedingungen die Spannung wieder aufzubauen und hochzuhalten.

Danke an euch alle fürs Daumendrücken vor den Fernsehgeräten und hoffentlich sehen wir uns nächstes Jahr dann wieder bei der 70. Auflage der Vierschanzentournee.