2x Stefan Kraft

Stefan Kraft als Wachsfigur bei Madame Tussauds verewigt

Dreifacher Einzelweltmeister, zweifacher Gesamt- und Skiflugweltcupsieger, Vierschanzentourneesieger und amtierender Weltrekordhalter im Skifliegen. Stefan Kraft gehört zu den erfolgreichsten und konstantesten Skispringern der letzten Jahre. Am 4. Oktober durfte er seine Wachsfigur bei Madame Tussauds in Wien enthüllen. Der 28-jährige Salzburger ist weltweit der erste Skispringer, dem diese Ehre zuteilwurde und steht damit zwischen Sportstars wie David Alaba und Hermann Maier. Die Entstehung der Wachsfigur basiert auf unzähligen Vorschlägen von österreichischen und internationalen BesucherInnen, die sich explizit Stefan gewünscht hatten.

Zahlreiche MedienvertreterInnen und enge Vertraute waren bei der Enthüllung im Wiener Prater anwesend. Als Laudator fungierte auf Stefans Wunsch sein persönlicher Coach und Ratgeber Patrick Murnig. In dieser beschrieb er Stefan nicht nur als tollen Sportler und herausragenden Skispringer, er hob besonders seine spezielle Persönlichkeit – als immer noch bodenständigen, ehrlichen und unaufgeregten Menschen, aber auch ehrgeizigen, fröhlichen und spitzbübischen „Burschen“ – hervor.

Das Projekt mit Madame Tussauds hatte bereits im Dezember 2019 mit einer dreistündigen Vermessung begonnen. Dafür spendete Stefan auch seine gesamte Sprungausrüstung inklusive Sprunganzug, Helm und gelbem Trikot des Gesamtweltcupgewinners. Die einzigartige Kulisse gibt den BesucherInnen die Möglichkeit, sich auf der eigens gebauten Sprungschanze direkt neben den „Wachs-Stefan“ auf den Balken zu setzen und Fotos mit ihm zu machen.

Für Stefan selbst war dies auch ein ganz besonderes Erlebnis, nachdem die Enthüllung coronabedingt etwas länger gedauert hatte: „Es ist einfach ein wahnsinnig cooles Gefühl und eine große Ehre, dass ich nun als Wachsfigur verewigt bin und diese jetzt neben so vielen anderen bekannten Persönlichkeiten steht. Die Figur ist richtig toll geworden und sieht unglaublich realistisch aus – es ist fast ein bisschen schräg, wenn ich so direkt neben meinem „Zwilling“ sitze.“